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Einstellung der Fuchsjagd in Luxemburg

FSHCLPosition der FSHCL zur beabsichtigten Einstellung der Fuchsjagd in Luxemburg

Die FSHCL vertritt den Standpunkt, dass die Jagd im Großherzogtum Luxemburg, so wie das
neue Jagdgesetz dies verlangt, im Interesse der Allgemeinheit ausgeführt werden muss. Wie in der Vergangenheit bietet die Jägerschaft auch in Zukunft unserem Land und unserer
Bevölkerung bedeutende Hilfestellungen an, wenn es um die Regelung von Wildtierpopulationen geht. Wie bedeutend diese Hilfestellungen sind, sieht man an der Tatsache, dass von den Jägern für Reh-, Rot- und Schwarzwild minimale Abschusszahlen, unter Androhung von Disziplinarmaßnahmen, gefordert werden. Es ist für uns Jäger umso befremdlicher, dass jetzt die Jagd auf den Rotfuchs in Luxemburg eingestellt werden soll. Da der Fuchs ein opportunistischer, sehr anpassungsfähiger Beutegreifer ist, sind seine Populationen weitgehend unabhängig von denen seiner Beutetierarten. In unseren Breitengraden können höchstens Klimaextreme und die Tollwut die Fuchsbestände empfindlich reduzieren. Und beides tritt höchst selten auf. Ein Verzicht auf die Fuchsjagd wird kurzfristig dazu führen, dass die Fuchsbestände in Luxemburg stark ansteigen (x2 oder x3) mit weitreichenden Folgen für unsere Biodiversität, unsere Landwirtschaft und unsere Bevölkerung so dass wir uns Sorgen machen, inwiefern wir die Jagd in Luxemburg auch noch in Zukunft im Interesse der Allgemeinheit ausführen können. Weiterlesen