Schlagwort-Archiv: Johannes Remmel

Keine Ausweisung zusätzlicher, neuer Schutzgebiete

Pressemitteilung des Grundbesitzerverband Nordrhein-Westfalen e.V. vom 02.03.2016

Grundbesitzerverband NRW begrüßt Klarstellung von Minister Remmel

gbvDüsseldorf, 02. März 2016. Der Grundbesitzerverband NRW begrüßt die in Bielefeld getroffene Klarstellung von Landesumweltminister Remmel, er wolle „keine zusätzlichen, neuen Schutzgebiete ausweisen und plane auch keine weiteren Ausweisungen von Naturschutzflächen im privaten Bereich“, um das im Landesnatur-schutzgesetz geplante Ziel von 15 Prozent Biotopverbund zu erreichen. Damit gehen Remmel und die Landesregierung in einem wichtigen Punkt auf die Kritik des Grundbesitzerverbandes an der geplanten Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes ein. Der Vorsitzende des Grundbesitzerverbandes, Max von Elverfeldt, begrüßt die Aussage von Minister Remmel und betont: „Unsere Mitglieder und ich werden Sie hier bei der nächsten drohenden Ausweisung von Naturschutzflächen vor Weiterlesen

Minister Remmel: „Wir wollen unser wertvolles Naturerbe dauerhaft bewahren und schützen“

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 17.02.2016

Kabinett verabschiedet nach Verbändeanhörung Entwurf für neues Landes-Naturschutzgesetz

Die Landesregierung hat den Weg für die parlamentarische Beratung des neuen Landes-Naturschutzgesetzes (LNatSchG) frei gemacht und heute den Entwurf verabschiedet. „Nordrhein-Westfalen hat eine faszinierende Artenvielfalt und wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Aber dieses wilde NRW ist bedroht: Fast die Hälfte der Arten stehen inzwischen auf der Roten Liste. Mit dem neuen Landes-Naturschutzgesetz wollen wir dem entgegenwirken und das wilde NRW langfristig bewahren und schützen. Mit der Neuausrichtung der Naturschutzpolitik und dem neuen Landes-Naturschutzgesetz will die Landesregierung stärker gegen das fortschreitende Artensterben in NRW vorgehen“, kündigte Umweltminister Johannes Remmel an. Der Gesetzentwurf wird nun zur weiteren parlamentarischen Beratung und Verabschiedung an den NRW-Landtag übersandt. In den Entwurf sind Änderungen aus der Verbändeanhörung aufgenommen worden. Weiterlesen

Remmel verordnet Katzen-Volkszählung – Schlechter Aprilscherz im November

Pressemeldung der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von NRW vom 05.11.2015

deppe3

Rainer Deppe, CDU

Rainer Deppe zur Verordnung des Umweltministers zum Schutz freilebender Katzen

Zur heute veröffentlichten Verordnung von Umweltminister Remmel zum Schutz
freilebender Katzen, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion,
Rainer Deppe:

„Der 1. April scheint im Kalender von Umweltminister Remmel nicht nur einmal im Jahr
vorzukommen. Beim Blick in die neue Verordnung zum Schutz freilebender Katzen liegt
diese Vermutung ziemlich nah. Die Kommunen sollen nicht nur die verwilderten Katzen
zählen, sondern auch noch deren Gesundheitszustand einschätzen – und das bei der
aktuellen Überlastung der Städte und Gemeinden mit anderen Aufgaben.
Weiterlesen

Waidgerechtigkeit muss auch unter neuem Jagdgesetz eingehalten werden!

Pressemeldung von Rainer Deppe, Umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von NRW vom 20.08.2015

deppe3

Rainer Deppe, CDU

„Der Tierschutz darf seine Gültigkeit auch mit dem neuen Jagdgesetz nicht verlieren“, stellt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rainer Deppe in Folge der Berichterstattungen um das Bekanntwerden von tierschutzwidrigen Jagden auf Rotwild im staatlichen Revier Gut Burghof in Lichtenau (Kreis Paderborn) klar. „Die Grundsätze deutscher Waidgerechtigkeit müssen eingehalten werden. Die Gatterjagd als eine Form der sog. Effizienzjagd verstößt klar gegen die Jagdethik. Minister Remmel darf solche Praktiken in seinem Geschäftsbereich nicht länger tolerieren“, so Deppe weiter, der gemeinsam mit der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Christina Schulze Föcking jetzt mittels einer Kleinen Anfrage von der Landesregierung Aufklärung verlangt. Weiterlesen

Minister Remmel: „NRW erhält ein modernes und fortschrittliches Jagdgesetz“

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 30.04.2015

Landtag beschließt Ökologisches Jagdgesetz – Tierschutz wird gestärkt – Abschuss von Katzen untersagt – Schutz des Waldes verbessert.

Umweltminister Johannes Remmel hat die Verabschiedung des neuen Ökologischen Jagdgesetzes durch den Landtag begrüßt. „Heute ist ein guter Tag für den Tierschutz und ein guter Tag für das wertvolle Naturerbe in NRW“, sagte Minister Remmel nach dem Beschluss des Parlaments. Mit dem neuen Ökologischen Jagdgesetz erhalte Nordrhein-Westfalen eines der modernsten und fortschrittlichsten Jagdgesetze in der Bundesrepublik. Weiterlesen

Remmel: „Vereinbarung sichert Wisentprojekt“ Wildschädenfonds eingerichtet – Lenkungsmaßnahmen verabredet

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26.03.2015

Wildschäden durch Wisente können ab sofort ausgeglichen werden. 50.000 Euro stehen pro Jahr dafür zur Verfügung, unabhängig davon, ob die Tier als herrenlos eingestuft werden oder nicht. „Wir haben eine Lösung gefunden, die das Wisent-Projekt auf eine sichere und zukunftsfähige Grundlage stellt“, erklärte Umweltminister Johannes Remmel. „Artenschutz und Artenvielfalt sind hohe Güter, die es zu schützen gilt. Wenn Schäden entstehen, in diesem Fall durch Wisente, ist nun auch eine Entschädigung sichergestellt.“ So werden mögliche Wildschäden wie geschälte Bäume in den privaten Wäldern des Streifgebietes der Wisente künftig vom Trägerverein Wisent-Welt-Wittgenstein, der Wittgenstein-Berleburg`schen Rentkammer, dem Kreis Siegen-Wittgenstein, dem WWF und dem Land gemeinsam getragen. In drei Jahren soll überprüft werden, ob der Betrag für den Ausgleich von möglichen Schäden ausreichend ist. Derzeit wird davon ausgegangen, dass jährlich etwa 10.000 Euro an Schäden pro Jahr anfallen könnten. Weiterlesen

NRW-Wald bald kein Bürgerwald mehr ?

Pressemeldung des Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen e.V. vom 06.02.2015

Stellungnahme: Der Waldbauernverband NRW lehnt die in der Biodiversitätsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen geplante Überführung von Waldflächen des Landes in eine Naturerbe-Stiftung ab.

logoAngesichts der von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen verabschiedeten Biodiversitätsstrategie wachsen die Zweifel, ob der Landeswald bald nicht mehr dem Bürger, sondern nur noch einer grünen Elite aus Politik und Naturschutzorganisationen gehören wird.

Hier ist unter anderem geplant, die landeseigenen Naturschutzflächen in eine „Naturerbe-Stiftung“ auszulagern, um die biologische Artenvielfalt zu schützen. „Zu schützen vor wem ?“ fragen sich auch die privaten Waldeigentümer. Weiterlesen

Gegenwind aus unerwarteter Richtung für Remmel

Von Volker Seifert

Minister Johannes Remmel muss sich auch mit den Protesten des Naturschutzes gegen seine Politik auseinandersetzen.

Die Welt könnte so schön sein für Minister Remmel: Die Verbandsführung von NABU, BUND und Peta soufflieren bei Mate Tee und Tufo-Burger ein neues „ökologisches“ Jagdgesetz, und der Minister trägt es als grüner St. Georg triumphierend durch Kabinett und Parlament. Leider zeigt sich die Jägerschaft und die Landbevölkerung nicht so begeistert und friedfertig wie erhofft. Der Widerstand wird immer stärker und lauter. Wie gut, das es da noch „Heimspiele“ für den Minister gibt. Die Energiewende bietet doch genügend Spielfelder für Grüne Politik, um das Klientel zu beglücken. Aber auch da stellt sich Ungemach ein. Der ländliche Raum möchte sich nicht zubauen lassen mit Windkraftanlagen, die eine schöne neue Zeit verheissen, solange sie vor der eigenen Haustüre stehen.

Windpark im Rothaargebirge © Almut Witzel

Windpark im Rothaargebirge © Almut Witzel

Weiterlesen

Neue Petition: Arnsberger Jäger wollen Sikawild erhalten

Von Frank Martini

Die „Hegegemeinschaft Arnsberger Wald“ hat heute eine Petition zum Erhalt des Sikawildes im Sauerland im Internet veröffentlicht. Der geänderte Gesetzentwurf für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW sehe eine Ausrottung der mehr als seit 120 Jahren im Arnsberger Wald heimischen Schalenwildart vor. Dagegen haben die Initiatoren der Petition nun eine Unterschriftensammlung gestartet.

Ruft zur Stimmabgabe im Internet auf - die Hegegemeinschaft Arnsberger Wald. (Bild: Screenshot openPetition)

Ruft zur Stimmabgabe im Internet auf – die Hegegemeinschaft Arnsberger Wald. (Bild: Screenshot openPetition)

Offenbar angespornt vom Erfolg Carl-August Schübelers von der Internationalen Gesellschaft Sikawild (IGS) für den Erhalt von Cervus nippon in seiner Heimat, dem Weserbergland, hat nun auch die Hegegemeinschaft Arnsberger Wald die Initiative ergriffen. Auf dem Online-Portal openPetition bittet sie um Unterstützung für den Erhalt des Sikawildes im Sauerland. Weiterlesen

NRW-Jagdgesetz bleibt in den Medien

Von Frank Martini

Der Streit um das geplante ökologische Jagdgesetz bleibt weiterhin im Fokus der Öffentlichkeit. Der Westdeutsche Rundfunk widmet dem Thema am kommenden Donnerstag (18. 12. 2014) um 20.05 Uhr in seiner Sendung „Stadtgespräch“ im WDR 5 erneut eine knappe Stunde Sendezeit.

Aufzeichnung morgen, Sendung am Donnerstag. (Bild: Screenshot WDR)

Aufzeichnung morgen, Sendung am Donnerstag. (Bild: Screenshot WDR)

Das WDR-Format ist ein Talk, bei dem die Moderatoren Beate Kowollik und Klaus Tewes in der kommenden Woche vier Gäste auf den Sender bringen. Neben Umweltminister Johannes Remmel und dem LJV-Justitiar Hans-Jürgen Thies werden zwei weitere Verbände vertreten sein. Für den BUND ist der NRW-Vorsitzende Holger Sticht angekündigt, Max von Elverfeld vertritt die Perspektive der Grundbesitzer des Landes. Weiterlesen