Schlagwort-Archiv: JGHV

Der Jagdlaika und sein Einsatz bei Bewegungsjagden

Von Bernd Krewer

Die Laiki werden in Deutschland vom Laika-Club züchterisch betreut und in vier verschiedenen Rassevarietäten gezüchtet: Russisch-Europäische Laika, West-Sibirische Laika, Ost-Sibirische Laika und Karelo-Finnische Laika. Sie kamen mit jagenden russischen Besatzungsoffizieren in die DDR und fanden auch Liebhaber unter den DDR-Jägern.

In der Wendezeit gab es im Jagdhundeverband der DDR einen Zuchtverein für diese Rasse(n) und dieser Zuchtverein wurde bei der „Wiedervereinigung“ des Jagdhundeverbandes der DDR mit dem Jagdgebrauchshundverband der BRD (JGHV) „übernommen“ und wurde auch Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).

Der Laika-Klub ist also heute Mitglied im Jagdgebrauchshundverband, zu dessen Zielen die Förderung des Tierschutzes und die Zucht und Prüfung brauchbarer Jagdhunde im Sinne waidgerechter Jagd gehört. Weiterlesen

JGHV Webseite jetzt auch auf www.aktionsbuendnis-neue-medien.de

Von Joachim Orbach

Screenshot vom 19.02.2016

Screenshot vom 19.02.2016

Seit dem 1.1.2016 erscheinen jetzt auch Berichte und Meldungen von der neuen Website des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) auf dem 2014 gegründeten Meta-Blog www.aktionsbuendnis-neue-medien.de . Auf diesem Blog kann der Besucher eine Vielzahl von Berichten und anderen Informationen anklicken, die weit über die Informationen einer Zeitschrift oder eines einzigen Blogs hinausgehen. Gleichzeitig wird mit dem Blog u.a. auch ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit geleistet, denn fast 80% der Deutschen nutzen das Internet als Hauptinformationsquelle. Mit seiner neuen Website erfüllt der JGHV nun die Kriterien um unter dem Menüpunkt „Über uns“ berücksichtig zu werden. Weiterlesen

Information zur HZP

Mitteilung vom JGHV vom 03.09.2015

Sehr geehrte Verbandsrichterrinnen und Verbandsrichter!

Durch die Veranstalter der Multiplikatorenschulungen des Landesjagdverbandes NRW am  letzten Wochenende, wurde den Teilnehmerrinnen und Teilnehmern mitgeteilt, dass im Zuge einer Herbstzucht-Prüfung (HZP) die „Zusatzfächer“, der in NRW gültigen Brauch-barkeitsprüfung, geprüft werden können.
Diese Aussage ist nicht korrekt!
Wir weisen darauf hin, dass während einer HZP/VGP/VPS, keine andere Prüfung durch-geführt werden kann. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Prüfungen, die nicht miteinander vermischt werden können.
Insbesondere weisen wir darauf hin, dass die Arbeit an der „flugfähigen Ente“ auf keinen Fall in die HZP integriert wird. Diese Art der Arbeit an der lebenden flugfähigen Ente wird vom Jagdgebrauchshundverband nicht anerkannt.
Der Jagdgebrauchshundverband distanziert sich von jeglichen Aussagen, dass Verbands-prüfungen des JGHV mit Teilen der Brauchbarkeitsprüfungen zusammen abgehalten werden können.
Bitte prüfen Sie ausschließlich die vorgegebenen Fächer der VZPO. Eine Erweiterung während der HZP, durch die Zusatzfächer der Brauchbarkeitsprüfung, ist in der zurzeit gültigen VZPO nicht zulässig.
Wir bitten um Beachtung!

Mit freundlichem Waidmannsheil
Präsidium des JGHV

Quelle: http://www.jghv.de/

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Im Zeitalter rasanter Entwicklungen


„Die manchmal vorwurfsvoll geäußerte Erklärung, die Spitzenfunktionäre der Jagd seien meistens eher älteren Semesters, ist nicht stichhaltig. Es geht nicht um das biologische Alter, sondern um die ( kritische ) Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fortschritt, dem Verständnis für rasante Entwicklungen und die Notwendigkeit für „Waffengleichheit“ im Wettstreit der Meinungen. Da gibt es eben junge Alte, aber genauso auch umgekehrt alte Junge.“ ( Dr. Ernst Albrich, Landesjägermeister Vorarlberg nachzulesen auf www.jagdwissen.net „NEUE MEDIEN NUTZEN“ )

Nicht um unser Mitteilungsblatt „ Der Jagdgebrauchshund“ zu ersetzen, sondern Antworten auf die Fragen zu rasanten Entwicklungen in unserem Zeitalter zu finden, hat daher Joachim Orbach mit dem Ehrenpräsidenten des JGHV, Herrn Christoph Frucht ein Interview geführt. Weiterlesen

Informationen zur Kynologie: kurz und übersichtlich

Von Joachim Orbach

JGHV Lehrgänge 016Schon lange ist die Zeit her, in der man glaubte, das Blut sei der Träger von Erbanlagen. Diese aus uralter Zeit stammende Bezeichnung Blut ist aber noch in so einigen Züchterkreisen dennoch ein terminus technicus geblieben, denn er ist im züchterischen Sinne gleichbedeutend mit Erbmasse.

Wie die moderne Vererbungswissenschaft (Genetik) uns ja wissen lässt, sind die Träger des Erbgut an die in der Keimzelle enthalten Chromosomen gekettet. Jedes Individuum hat eine für seine Art spezifische Anzahl von Chromosomen als Träger des Erbgut. Weiterlesen

Wer vertritt die Interessen des Jagdgebrauchshundwesens?

Von Tobias Paulsen

Tobias Paulsen

Tobias Paulsen

Als ich den jüngsten Rheinisch-Westfälischen Jäger las, traute ich meiner Wahrnehmung nicht. Ich las noch einmal und noch einmal, aber das Bild wollte nicht weichen. Auf neun Seiten dieser LJV-Verbandszeitschrift klagte der Landesjagdverband über die Absicht der Regierung, die Kirrmengen zu halbieren, Fütterungen außerhalb der Notzeit zu verbieten, bleifreie Munition vorzuschreiben usw. usw. Neun Seiten lang! Dann zählte ich nach: Ganze drei Zeilen war das Jagdgebrauchshundwesen dem LJV wert. Drei Zeilen!

Und gerade für das Jagdgebrauchshundwesen und damit den Tierschutz geht es um sehr viel.
Künftig sollen die Hunde nur noch an gesunden Enten üben dürfen. Toll, dann werden Sie wohl lernen, in der Nachbarschaft des Landtags am Rhein die gesunden Enten zu jagen. Künftig soll es keine Baujagd mehr geben. Und eine Duftspur soll den Schliefenfuchs ersetzen.
Seit drei Jahren wird über das neue Jagdgesetz in NRW diskutiert. Wer vertritt dabei die Interessen des Jagdgebrauchshundwesens? Der LJV? Die Jagdkynologische Arbeitsgemeinschaft? Der JGHV? Niemand? Weiterlesen

VSwP „Pfälzerwald“

Von René-Roger Kirsch

Paul Obermeyer und Dr. Carl Tabel anlässlich der VSwP 1978

Paul Obermeyer (l.) und Dr. Carl Tabel (r.) anlässlich der VSwP 1978

Die VSwPPfälzerwald“ – gehört wie „Sachsenwald“, „Hoherodskopf“ und „Elm“ zu den sogenannten klassischen Verbandsschweißprüfungen, weil im Vorfeld der genannten Prüfungen diverse Versuche zur Etablierung einer anspruchsvollen Schweißprüfungs-Ordnung des JGHV angestellt wurden. Führende Jagdkynologen wie Konrad Andreas, Werner Stölter, Dr. Carl Tabel und Dr. Wolfgang Uter waren an den Initiativen maßgeblich beteiligt. Die Versuchs-Ergebnisse sowie die Erfahrungen aus den „Erschwerten Schweißprüfungen“ (im Pfälzerwald seit 1956) führten zur Vorlage für die beschlussfassende Hauptversammlung des JGHV und schließlich zur Verbandsschweiß-Prüfungsordnung 1961.

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Die Ausbildung unserer Jagdhunde in Kursen und Lehrgängen

Ein Interview mit Uwe Tabel

Von Joachim Orbach

Uwe Tabel

Uwe Tabel

Wenn man von Lehrgängen und Kursen im Jagdgebrauchshundwesen spricht, kommt man  an dem Namen von Franz Strasmann als Pionier der Abrichtelehrgänge nicht vorbei. Er war es, der im Jahre 1936 den ersten offiziellen Abrichte- und Führerlehrgang in seinem Jagdgebrauchshundverein „ Bergisch Land“ einführte. Später war es denn u. a. Altmeister Dr. Carl Tabel der sich in der Praxis, Vorträgen und der Fachliteratur für diese Lehrgänge einsetzte. In die Fußstapfen des Vaters traten denn auch schon früh seinen beiden Söhne Uwe und Jörg. Bedingt durch die langjährige Erfahrung mit diversen jagdkynologischen Lehrgängen, eigene Erkenntnisse und die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Jagdgebrauchshundwesen von Uwe Tabel hat Joachim Orbach mit ihm ein Interview geführt. Weiterlesen

Die Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd im Zeitalter des Internets

Von Volker Seifert

Startseite des JGV-Oberberg

Startseite des JGV-Oberberg

Wie alle Firmen, Einrichtungen, Vereine und Initiativen kommt auch die Jagd z.B. die Jagdverbände, Kreisjägerschaften, Hegeringe oder die Vereine im Jagdgebrauchs-hundewesen nicht ohne einen ansprechenden Internetauftritt aus. Sie sind gezwungen, wenn sie und ihr Anliegen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden wollen, sich im Internet zu präsentieren. Weiterlesen

Schweiß– und Fährtenschuhprüfungen im Blickpunkt

Von Joachim Orbach

VSwP Bergisches Land 2004 Foto: Elly Linder

VSwP Bergisches Land 2004
Foto: Elly Linder

In diesem Sommer trafen sich Vertreter aus den verschiedensten Lagern im Jagdgebrauchshundverband (JGHV), um ihr Wissen und Erfahrungen bei der anstehenden Novellierung wie u.a. der Verbandsschweiß– und Verbandsfährtenschuhprüfungsordnung einzubringen. Ein vernünftiger und richtiger Schritt, denn bei der Vielzahl in der heutigen Zeit angeboten Schweißprüfungen nach den Prüfungsordnungen der Zuchtvereine und des JGHV sollten wir immer beachten: „jagdliche Prüfungen sind kein Prüfungssport.“ Fakt ist aber, dass es in Tat Hunde gibt, die auf einer Reihe von Schweiß – und Fährtenschuhprüfungen (nach PO der Zuchtvereine und des JGHV ) geführt wurden, aber die harte Nachsuchenpraxis Weiterlesen