Remmel entschärft Jagdgesetz

Von Volker Seifert

Doch kein Verbotsrecht für juristische Personen geplant.

Nachdem gestern bereits die WAZ über Äußerungen von Norwich Rüße berichtete, aus denen zu entnehmen war, das die Grünen nicht an der Wiedereinführung der Jagdsteuer festhalten wollen (wir berichteten), kommt heute der NRW-Umweltminister Johannes Remmel mit einer Korrektur zur Wort.

Der am kommenden Dienstag vom Kabinett Kraft zu beratende Gesetzentwurf eines neuen ökologischen Jagdgesetzes, wird dahingegehen „entschärft“, das nun doch nicht, wie ursprünglich geplant, juristischen Personen eine Möglichkeit zur Verhängung von Jagdverboten gegeben werden soll.

Auf den Regionalkonferenzen des LJV-NRW hatten sich bereits mehrfach SPD-Politiker skeptisch zu diesem Punkt geäußert, das zu befürchten ist, dass er einer juristischen Prüfung nicht stand hält.

Wie gestern bereits berichtet, gehört aber auch dieser Punkt zu der vorsorglich eingepflegten Verhandlungsmasse von Johannes Remmel.

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