Umweltministerium legt aktuelle Jagd-Bilanz für Nordrhein-Westfalen vor

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 29.11.2015

Über 982.000 Tiere wurden im Jagdjahr 2014/2015 in Nordrhein-Westfalen erlegt – Ringeltauben am häufigsten erlegte Art.

n Nordrhein-Westfalen sind im letzten Jagdjahr 2014/2015 über 982.000 Tiere von Jägerinnen und Jägern erlegt worden. Dies geht aus der aktuellen Bilanz des NRW-Umweltministeriums hervor, die das Ministerium heute (29. November 2015) auf Grundlage von Meldungen der Unteren Jagdbehörden veröffentlicht hat. Damit sind rund 26.000 wild lebende Tiere mehr als im Jagdjahr davor geschossen worden. Die am häufigsten erlegte Tierart in NRW war trotz eines weiteren Rückgangs um drei Prozent, die Ringeltaube mit 355.000 Abschüssen. Niedriger war diese Zahl zuletzt im Jagdjahr 1989/90. Weiterlesen

Minister Remmel: „Waldschutz ist auch Klimaschutz“

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 20.11.2015

Waldzustandsbericht 2015: Verbesserung der Eiche setzt sich langsam fort, Buche mit deutlicher Erholung.

DSC01586Der Zustand des Waldes in NRW hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Nach dem aktuellen Waldzustandsbericht 2015 der NRW-Landesregierung weisen 26 Prozent der Bäume zwischen Rhein und Weser deutliche Blatt- und Nadelverluste (höchste Schadenskategorie) aus. Im Jahr davor waren es noch 36 Prozent. 28 Prozent der Bäume in NRW weisen keinerlei Kronenverlichtungen auf und gelten daher als gesund, ein Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. „Unsere Wälder sind Alleskönner: Sie sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen und damit Teil des wilden Nordrhein-Westfalens. Sie dienen den Menschen zur Erholung und sind Produktionsstätten für den nachwachsenden Rohstoff Holz“, sagte Umweltminister Johannes Remmel bei der Vorstellung des Weiterlesen

Remmel verordnet Katzen-Volkszählung – Schlechter Aprilscherz im November

Pressemeldung der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von NRW vom 05.11.2015

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Rainer Deppe, CDU

Rainer Deppe zur Verordnung des Umweltministers zum Schutz freilebender Katzen

Zur heute veröffentlichten Verordnung von Umweltminister Remmel zum Schutz
freilebender Katzen, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion,
Rainer Deppe:

„Der 1. April scheint im Kalender von Umweltminister Remmel nicht nur einmal im Jahr
vorzukommen. Beim Blick in die neue Verordnung zum Schutz freilebender Katzen liegt
diese Vermutung ziemlich nah. Die Kommunen sollen nicht nur die verwilderten Katzen
zählen, sondern auch noch deren Gesundheitszustand einschätzen – und das bei der
aktuellen Überlastung der Städte und Gemeinden mit anderen Aufgaben.
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Hubertus-Gedanken

Von Ulrich Dissmann, Reichshof

Auf der Suche nach der jagdlichen Moral

Bild: Reinhard Görgens

Bild: Reinhard Görgens

Die Gründungspersönlichkeiten des DJV, besonders aber das Wild, würden es verdienen,  das Gedankengut unserer waidgerechten Vorfahren aus der Vergessenheit zu lösen und in unsere Gegenwart zu transportieren.

Sie wollten gerne da mithelfen, wo es um die Erhaltung unseres Wildes ging und sie konnten es, weil weit bekannte Spezialisten in Ihren Reihen standen. Ihre Aufgaben und Ziele waren in Kurzform die Erhaltung unseres Wildes, Hochhaltung der Jagdmoral, Förderung der Jagdhunde, Mitarbeit und Unterstützung jagdwissenschaftlicher Forschung, Verhinderung von Forst- und Feldschäden durch zweckmäßige Reviergestaltung und Kenntnis der Lebens-ansprüche von Wildtieren, Zusammenschluss aller Gleichgesinnten der weidgerechten Jagd zu einer gemeinsamen Front! Weiterlesen

Rotwildbestände auf wissenschaftlicher Grundlage ermitteln

Pressemeldung des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft vom 06.10.2015

Sachsenforst und TU Dresden vereinbaren Kooperation

n Sachsen sollen die Rotwildbestände künftig besser und auf wissenschaftlicher Grundlage erfasst werden. Der Staatsbetrieb Sachsenforst und die Professur Forstzoologie haben dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Inhalt ist die gemeinsame Untersuchung, welchen Einfluss verschiedene Tiergemeinschaften – darunter auch das Rotwild – auf die Wälder in Sachsen haben.

„Viele Menschen im Erzgebirge sorgen sich um die Rotwildbestände. Dies nehmen wir ernst“, so Forstminister Thomas Schmidt. „Ich freue mich deshalb, dass unser Staatsbetrieb und die Wissenschaftler aus Tharandt dieses wichtige Thema gemeinsam aufgreifen und in einem ersten Forschungsprojekt zum Rotwild weitere Grundlagen für ein zeitgemäßes Wildtiermanagement schaffen werden“. Weiterlesen

Programmhinweis: 29.09.2015, 21:00h WDR. Quarks & Co.: Brauchen wir noch Jäger?

Bildschirmfoto vom 2015-09-25 19:49:55

Die Jagd ist ein exklusives Hobby. Sie kostet Zeit, Mühe und vor allem Geld. Zwar sind die feudalen Zeiten, in denen das Jagen dem Adel vorbehalten war, vorbei und schon lange jagen wir nicht mehr, um uns zu ernähren. Doch noch immer sind es eher die finanziell besser Gestellten, die wochenends auf Wild lauern. Wenn es bei der Jagd nicht mehr um Nahrungsbeschaffung geht, worin liegt dann ihr Sinn? „Quarks & Co“ fragt: Warum schießen in Deutschland 370.000 Menschen auf Tiere? Weiterlesen

Jagdhundeausbildung wird weiter professionalisiert

Pressemeldung des Staatsbetriebs Sachsenforst vom 10.09.2015

Sachsenforst und der Landesjagdverband Sachsen eröffnen erstes Schwarzwild-
großgatter zur Jagdhundeausbildung in Sachsen

Quelle: Sachsenforst

Quelle: Sachsenforst

Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat heute sein neu errichtetes Schwarzwildgatter
im Wermsdorfer Wald bei Leipzig an den Landesjagdverband Sachsen übergeben.
Dieser wird das Schwarzwildgatter künftig betreiben und den reibungslosen und
tierschutzgerechten Ablauf der Jagd- hundeausbildung am wehrhaften Wild garantieren.

Die Schwarzwildstrecke liegt in Sachsen seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Im  Jagdjahr 2015 wurden landesweit etwa 27.000 Schwarzkittel erlegt. Weiterlesen

Information zur HZP

Mitteilung vom JGHV vom 03.09.2015

Sehr geehrte Verbandsrichterrinnen und Verbandsrichter!

Durch die Veranstalter der Multiplikatorenschulungen des Landesjagdverbandes NRW am  letzten Wochenende, wurde den Teilnehmerrinnen und Teilnehmern mitgeteilt, dass im Zuge einer Herbstzucht-Prüfung (HZP) die „Zusatzfächer“, der in NRW gültigen Brauch-barkeitsprüfung, geprüft werden können.
Diese Aussage ist nicht korrekt!
Wir weisen darauf hin, dass während einer HZP/VGP/VPS, keine andere Prüfung durch-geführt werden kann. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Prüfungen, die nicht miteinander vermischt werden können.
Insbesondere weisen wir darauf hin, dass die Arbeit an der „flugfähigen Ente“ auf keinen Fall in die HZP integriert wird. Diese Art der Arbeit an der lebenden flugfähigen Ente wird vom Jagdgebrauchshundverband nicht anerkannt.
Der Jagdgebrauchshundverband distanziert sich von jeglichen Aussagen, dass Verbands-prüfungen des JGHV mit Teilen der Brauchbarkeitsprüfungen zusammen abgehalten werden können.
Bitte prüfen Sie ausschließlich die vorgegebenen Fächer der VZPO. Eine Erweiterung während der HZP, durch die Zusatzfächer der Brauchbarkeitsprüfung, ist in der zurzeit gültigen VZPO nicht zulässig.
Wir bitten um Beachtung!

Mit freundlichem Waidmannsheil
Präsidium des JGHV

Quelle: http://www.jghv.de/

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Mit tiefer Nase auf der Fährte

Pressemeldung von Joachim Orbach, Pressesprecher der 35. VSwP „Bergisches Land“ vom 23.08.2015

Kein Hundesport, sondern Bewährung für die harte Praxis. Dies durften am 22.8.2015 eine Hundeführerin und vier Hundeführer mit ihren vierläufigen Jagdhelfern um Engelskirchen unter Beweis stellen.

Sauerländer Bläsercorps Foto: Joachim Orbach

Sauerländer Bläsercorps
Foto: Joachim Orbach

In diesem Jahr war der Jagdgebrauchshundeverein (JGV) „Olpe“ e.V. als einer der 8 Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft Schweiß „Bergisches Land“ (gegründet 1979) mit der Ausrichtung der 35. Verbandsschweißprüfung (VSwP) „Bergisches Land„ beauftragt. Es handelt sich hierbei um eine Hundeprüfung für Jagdhunde, die zu den 4 bekanntesten und anspruchsvollsten dieser Art in Deutschland zählt – worauf auch alle 8 Mitgliedsvereine stolz sein können.

Schweiß ist in der Jägersprache die Bezeichnung für Blut. Hinter dem Begriff Verbandsschweißprüfung (VSwP) verbirgt sich eine Hundeprüfung die Hund und Führer viel abverlangt, um unter Beweis zu stellen, dass sie auch unter erschwerten Bedingungen in der Lage sind, durch Unfälle oder Schusswunden verletztes Wild aufzuspüren: Die vierbeinigen Aspiranten müssen an einer mindestens 6 m langen Suchleine (Schweißleine in der Jägersprache) dabei nachweisen, dass sie einer künstlich getupften Blutspur folgen und Führerin oder Führer den Weg zum Wild weisen Weiterlesen

Waidgerechtigkeit muss auch unter neuem Jagdgesetz eingehalten werden!

Pressemeldung von Rainer Deppe, Umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von NRW vom 20.08.2015

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Rainer Deppe, CDU

„Der Tierschutz darf seine Gültigkeit auch mit dem neuen Jagdgesetz nicht verlieren“, stellt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rainer Deppe in Folge der Berichterstattungen um das Bekanntwerden von tierschutzwidrigen Jagden auf Rotwild im staatlichen Revier Gut Burghof in Lichtenau (Kreis Paderborn) klar. „Die Grundsätze deutscher Waidgerechtigkeit müssen eingehalten werden. Die Gatterjagd als eine Form der sog. Effizienzjagd verstößt klar gegen die Jagdethik. Minister Remmel darf solche Praktiken in seinem Geschäftsbereich nicht länger tolerieren“, so Deppe weiter, der gemeinsam mit der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Christina Schulze Föcking jetzt mittels einer Kleinen Anfrage von der Landesregierung Aufklärung verlangt. Weiterlesen