Landesjagdverband NRW verlegt Regionalkonferenz Bielefeld

Von Frank Martini

Bild: Mike Rehm

Stadthalle Bielefeld
Bild: Mike Rehm

Die letzte der fünf Regionalkonferenzen, die der Landesjagdverband aus Protest gegen das in NRW geplante „Ökologische Jagdgesetz“ veranstaltet, wird am 18. November in der Stadthalle Bielefeld stattfinden. Ursprünglich war die etwa zwei Kilometer entfernte Rudolf-Oetker-Halle als Veranstaltungsort vorgesehen. Wegen des überbordenden Besucherandrangs bei den bisherigen Regionalkonferenzen hat der Landesjagdverband 14 Tage vor der Veranstaltung jedoch umdisponiert.  Zur Auftaktveranstaltung im Kölner Gürzenich waren bereits rund 1.300 Besucher erschienen. Bei den folgenden Regionalkonferenzen in Münster, Wesel und Werl hatte der Andrang immer weiter zugenommen, in Werl waren zuletzt mehr 3.000 Menschen dabei.

Der von Dr. Rudolf Oetker in den 1920er Jahren gestiftete Konzertbau, der seither mehrfach erweitert wurde, fasst bei maximaler Bestuhlung des großen Saals inklusive Empore jedoch nur knapp 1.500 Zuschauer. Der große Saal der 1990 eröffneten Stadthalle bietet dagegen bereits 2.200 Sitzplätze, bis zu 4.500 Menschen fasst der Bau insgesamt. An der Oetkerhalle hätte der LJV für den erwarteten Besucherandrang zusätzliche Zelte im Außenbereich bereitstellen können, was angesichts des ungemütlichen Novemberwetters nur als Notlösung akzeptabel erschien. Die Stadthalle war zum Zeitpunkt der Planungen zudem noch durch eine andere Veranstaltung belegt. Da diese zwischenzeitlich aber abgesagt worden war, ist nun mehr Platz für die Regionalkonferenz möglich.

Den will der Landesjagdverband unbedingt nutzen. Wegen der bundesweiten Bedeutung, die LJV und Deutscher Jagdverband dem Gesetzgebungsverfahren in NRW beimessen, werden in Bielefeld neben Präsidiumsmitgliedern aus DJV und allen darin organisierten 15 Landesjagdverbänden auch Vertreter der Partnerverbände und des Bundetags sowie des Dachverbandes der europäischen Jagdverbände FACE erwartet. Dementsprechend, so LJV-Pressesprecher Andreas Schneider, rechne man auch mit mindestens der gleichen Besucherzahl wie bereits zuvor in Werl. Für diesen Andrang müsse man gewappnet sein. (FM)

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