Jagd weiter positiv im TV

Von Frank Martini

Auch in der Vorweihnachtszeit war das Thema Jagd in NRW weiter positiv im WDR-Fernsehen besetzt. In seiner Sendung „Der Vorkoster“ vom 19. Dezember widmete der Kölner Sender dem Thema Wildfleisch eine dreiviertel Stunde Sendezeit.

Alles ums Wildfleisch - ein Thema für den Vorkoster. (Bild: Screenshot WDR-Mediathek)

Alles ums Wildfleisch – ein Thema für den Vorkoster. (Bild: Screenshot WDR-Mediathek)

Unterstützt von einer Ökotrophologin, einem lebensmittelchemischen Untersuchungsinstitut sowie dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wollte WDR-Vorkoster Björn Freitag alles über weihnachtliche Wildbraten herausbekommen.

In der WDR-Mediathek kann man den sehenswerten Beitrag hie rherunterladen. (Bild: Screenshot WDR-Mediathek)

In der WDR-Mediathek kann man den sehenswerten Beitrag hie rherunterladen. (Bild: Screenshot WDR-Mediathek)

Für die empfehlenswerte Sendung, die man mit einem Klick auf das Bild anschauen kann,  kaufte er über einen örtlichen Wildfachhändler nicht nur einen Hirschrücken von einem Eifeljäger, sondern auch Wildfleisch im Versandhandel und bei verschiedenen Supermärkten. Dabei nahm auch der Ursprung des Fleischs von den Handelsketten eine umfangreiche Bedeutung ein. Proben allen Fleischs ließ der Vorkoster nicht nur untersuchen, nach Zubereitung gab es auch eine Blindverkostung, an der auch zwei Jäger teilnahmen.

Ein überraschendes Ergebnis: Das aus Neusseland stammende Gatterwildfleisch bewerteten die Jäger sensorisch mit Platz 1! Dem wollte der Vorkoster natürlich auf den Grund gehen – nicht nur lebensmittelchemisch, sondern auch persönlich. So sah er sich bei dem Importeur des Neuseelandfleischs, das den größten Fettgehalt aufwies, sowie einem heimischen Gatterwildhalter um, um Unterschiede zu erfahren. Und natürlich ließ er sich vom örtlichen Wildhändler auch Kontakt zum Erleger „seines Hirschrückens“ vermitteln, den er ebenfalls besuchte.

 

Zu Besuch beim Eifeljäger: WDR-Vorkoster Björn Freitag. (Bild: WDR-Mediathek)

Zu Besuch beim Eifeljäger: WDR-Vorkoster Björn Freitag. (Bild: WDR-Mediathek)

Dabei standen natürlich auch Fragen rund um die Jagd im Fokus – unter anderem das Thema bleifrei. Und natürlich wurde außer einem Experten vom BfR auch der Jäger dazu befragt, der das Stück des Fernsehkochs mit konventioneller Munition erlegt hatte und ihm dies auch begründete.

Trotz Bleimuni: Der Hirschrücken des Eifeljägers wies keinen erhöhten Bleigehalt auf! (Bild: WDR_Mediathek)

Trotz Bleimuni: Der Hirschrücken des Eifeljägers wies keinen erhöhten Bleigehalt auf! (Bild: WDR_Mediathek)

Erfreulich war das Fazit des Vorkosters: Einkauf von Wildfleisch am besten bei der Quelle seines Vertauens – gerne beim örtlichen Jäger. Und am liebsten Rehrücken, für den es auch ein schmackhaftes Rezept gab. Mit der Aufforderung an den Zuschauer, sich ruhig an Wild heranzutrauen, es sei gar nicht so schwierig, wie oft behauptet. Denn bei der Einschätzung, dass das Fleisch in Ordnung sei, könne man seinen Sinnen schon vertrauen.

Dieser Artikel wurde bisher 5390-mal gelesen.

Ein Gedanke zu „Jagd weiter positiv im TV

  1. Uwe

    Wildfleisch ist ja auch ein Top Fleisch! Den Tieren geht es in der freien Natur hervorragend, im gegensatz zu vielen Tieren in unseren Ställen. Sie bekommen frisches Futter, haben viel bewegung usw…
    Zum Schluss dann ist mit einem Schuss alles vorbei. Für mich auch aus Tierschutzsicht die beste Methode. Im Gegensatz zu den Massentransporten und den Massenabfertigungen in den Schlachthöfen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.