Informationen zur Kynologie: kurz und übersichtlich

Von Joachim Orbach

JGHV Lehrgänge 016Schon lange ist die Zeit her, in der man glaubte, das Blut sei der Träger von Erbanlagen. Diese aus uralter Zeit stammende Bezeichnung Blut ist aber noch in so einigen Züchterkreisen dennoch ein terminus technicus geblieben, denn er ist im züchterischen Sinne gleichbedeutend mit Erbmasse.

Wie die moderne Vererbungswissenschaft (Genetik) uns ja wissen lässt, sind die Träger des Erbgut an die in der Keimzelle enthalten Chromosomen gekettet. Jedes Individuum hat eine für seine Art spezifische Anzahl von Chromosomen als Träger des Erbgut.

Für die Jagdgebrauchshundezucht (gleich welcher Rasse) dürfte es immer wichtig sein, eine möglichst breite gesunde, wesensfeste und leistungsstarke Zuchtbasis mit entsprechenden Form- und Haarwert zu erhalten. Hierzu tragen u.a. erwiesene wissenschaftliche Erkenntnisse der Genetik und der Verhaltensforschung bei. Aber auch die Zuchtbücher der Zuchtvereine und der Geschwistervergleich in den Ostermannschen Tabellen (für Vorstehhunde) im DGStB geben dem Züchter bei entsprechender Auswertung wichtige Hinweise.

Wer in der der heutigen Zeit seriös Hunde züchten will, muss sich mit den Begriffen und Grundkenntnissen der Genetik und der Verhaltensforschung vertraut machen. Die Zuchtordnung (Juni 2009) des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) fordert daher auch eine Überprüfung der Sachkunde angehender Züchter. Da aber die moderne Genetik oftmals kompliziert und differenziert ist, so ist auch manche Fachliteratur für den Laien oft schwer verständlich.

H i e r finden Sie in alphabetischer Reihenfolge Definitionen genetischer Begriffe, die jeder Züchter kennen sollte bzw. hier nachschlagen kann. Neben genetischen Kenntnissen sind aber auch die Erkenntnisse der Verhaltensforschung für den Züchter wichtig.

H i e r finden Sie „Entwicklungsphasen unserer Jagdhunde richtig nutzen“ . Um an der Nutzanwendung der Verhaltensforschung arbeitet zu können, war es für den Jagdgebrauchshundverband ( JGHV ) wichtig entsprechende Begriffe zu definieren.

H i e r  finden Sie „Begriffe der Kynologie und Jagdkynologie“.

Siehe hierzu auch:
Christoph Frucht: Zur Jagd den brauchbaren Hund!
Joachim Orbach: Seit über 110 Jahren eine weltweit einmalige Institution
Joachim Orbach: Erst denken, dann kaufen

Dieser Artikel wurde bisher 3432-mal gelesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.