Das “ökologische Gleichgewicht”

P.S.: Ich möchte Ihnen die Definition von „Kulturlandschaft“ und die Beschreibung ihrer Eigenschaften nicht vorenthalten. Dies ist die aus Wikipedia. Aber Sie können mir glauben: Die von ernsthaften Wissenschaftlern oder Kulturphilosophen unterscheidet sich nicht wesentlich davon.

Kulturlandschaft

Kulturlandschaft bezeichnet die durch den Menschen geprägte Landschaft.[1] Wichtige Faktoren für die Entstehung und Entwicklung der Kulturlandschaft sind neben den menschlichen Einflüssen die Beschaffenheit (Standortbedingungen) des Naturraums mit seiner Fauna und Flora sowie die Wechselwirkungen, die aus der anthropogenen Veränderung des Naturraums resultieren. Allerdings gilt nicht jede durch Menschen geprägte Landschaft als Kulturlandschaft, die von der Naturlandschaft und den urban-industriell dominierten Gebieten unterschieden wird.

Beispielsweise wird unter der mitteleuropäischen Kulturlandschaft ein durch landwirtschaftliche Nutzung, die ein bestimmtes Intensivitätsniveau nicht überschritten hat, geprägtes Gebiet verstanden. Diese Nutzungsform schuf bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehr artenreiche Biotope (beispielsweise Feuchtwiesen, Heiden, Streuobstwiesen), die danach im Zuge der weiteren Intensivierung der Landwirtschaft zu großen Teilen wieder verschwunden sind. Kulturlandschaften sind artenreicher als eine vom Wald beherrschte, humide Florenregion. Neben dem Struktur- und Artenreichtum (Biodiversität) gilt ihre Eigenart als entscheidendes Merkmal einer Kulturlandschaft, wodurch sich eine bestimmte Kulturlandschaft von anderen Kulturlandschaften unterscheidet.

Und auch das:

Der Mensch steht nicht über der Natur, er ist ein Teil von ihr.

Gerade wieder gehört. Von sogenannten Umweltschützern im Fernsehen.

Erstveröffentlichung „Ein Jagdmensch„, 24.06.2013

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