Archiv der Kategorie: Organisationen

Jagdkynologie Online

Beutetrieb und Fährtenwille

Pressemitteileung vom Jagdgebrauchshundverband e.V. vom 25.11.2018

Von Heiko Wessendorf

Mit Beginn der Laubfärbung richten viele Waidgesellen in freudiger Erwartung auf die anstehende Saison der Drück- und Bewegungsjagden ihren Jagdrucksack. Geselligkeit, Rauch und Wärme des Feuers, Hundegeläut und Büchsenknall lassen Erinnerungen an die vergangene Saison wach werden. Wenngleich inzwischen das ganze Jahr Jagdzeit, zumindest aufs Schwarzwild, ist, gibt es in der Drückjagdsaison doch besonders viel zu tun für Hunde auf der Schweißfährte. Weiterlesen

Kommentar zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit im JGHV“

Joachim Orbach

Internetseite des JGHV (abgerufen am 17.01.2019)

Bekanntlich kommen in der heutigen Zeit auch ein Verband wie der JGHV (siehe hierzu auch den Beitrag von J. Orbach: „Der Jagdgebrauchshundverband„) kaum an der Öffentlichkeitsarbeit vorbei. Wenn es aber um deren Gestaltung geht, scheiden sich oftmals die Geister – insbesondere wenn es um die Nutzung der sogenannten neuen Medien geht. In diesem Zusammenhang möchte ich Dr. Ernst Albrich, von 2008-2015 Landesjägermeister Vorarlberg aus einem Kommentar zu einem Artikel von mir ( NEUE MEDIEN NUTZEN! ) zitieren. „Die manchmal vorwurfsvoll geäußerte Erklärung, die Spitzenfunktionäre der Jagd seien meistens eher älteren Semesters, ist nicht stichhaltig. Es geht nicht um das biologische Alter, sondern um die (kritische) Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fortschritt, dem Verständnis für rasante Entwicklungen und die Notwendigkeit für „Waffengleichheit“ im Wettstreit der Meinungen. Da gibt es eben junge Alte, genauso umgekehrt alte Junge.“ Zum Thema Öffentlichkeitsarbeit habe nun in den vergangenen Jahren ein Interview mit Bernd Krewer ( s. www.jghv.de oder www.jkv-nrw.de ) und ein Interview mit Christoph Frucht ( s. www.jkv-nrw.de oder www.jkv-niedersachsen.de ) geführt, welche auch im Mitteilungsblatt „Der Jagdgebrauchshund“ veröffentlicht wurden. Weiterhin habe ich im Herbst 2018 auch ein Interview mit Friedhelm Röttgen geführt. In diesen drei Interviews wurde die Notwendigkeit der Öffentlichkeitsarbeit für den JGHV dargelegt. Weiterlesen

Prüfungsordnungen kann man lesen – Erfahrungen muss man sammeln!

Von Joachim Orbach

Mit einem Kommentar von Bernd Krewer, Uwe Tabel, Heinrich Uhde und Walter Stein

Foto: M. Knitter

Bereits einige Jahre vor Einführung der Verbandsschweißprüfung ( VSwP ) erkannte man die Notwendigkeit, für vielseitige Jagdgebrauchshunde eine „Erschwerte Schweißprüfung“ einzuführen. Führende Jagdkynologen wie Konrad Andreas, Dr. Carl Tabel, Werner Stölter, Herbert Bansen, von Trott zu Solz und Dr. Wolfgang Uter waren an den Initiativen und Versuchen zu dieser Prüfung maßgeblich beteiligt. Die Versuchsergebnisse und die gesammelten Erfahrungen aus den „Erschwerten Schweißprüfungen“ führten schließlich auch zur Vorlage einer Verbandsschweiß–Prüfungsordnung ( VSwPO ). Diese wurde auf der Hauptversammlung des JGHV im Jahre 1961 beschlossen und so wurden auch in das Band 57 DGStB ( Jahrgang 1961 ) die vier Verbandsschweißprüfungen „Pfälzerwald“, „St. Johann“, „Hoherodskopf“ und „Sachsenwald“ aufgenommen. Auf diesen 4 Prüfungen wurden auf der 20–Stunden-Fährte insgesamt 48 Hunde gemeldet, erschienen waren 45 und prämiert wurden 27 Hunde – und auf der damals noch 44-Stunden-Fährte wurden insgesamt 9 Hunde gemeldet, erschienen waren 9 und prämiert wurden 5 Hunde. Die 20-Stunden-Fährten wurden auf der „Sachsenwald“ mit Rotwildschweiß getupft und auf der 44-Stunden-Fährten mit Schwarzwildschweiß getupft, auf der „Hoherodskopf“ wurden alle Fährten mit Rotwildschweiß getupft und bei den anderen beiden Prüfungen wurden alle Fährten mit Rehwildschweiß getupft. Da die im Jahre 1960 ausgerichtete „Pfälzerwald“, „Urach“, „Hämelerwald“, „Hoderodskopf“ und „Sachsenwald“ bereits schon nach der gültigen VSwPO stattfanden, wurden diese Prüfungen lt. Beschluss des Verbandstages mit in das DGStB ( Bd. 57 ) aufgenommen. Auf diesen 5 Prüfungen wurden insgesamt 63 Hunde gemeldet, erschienen waren 57 und prämiert wurden 39 Hunde. Weiterlesen

Der Jagdgebrauchshundverband – JGHV

Von Joachim Orbach

Sperlingshund nach Heinrich Sperling

Der Jagdgebrauchshundverband ( JGHV ) mit seinen über 320 Mitgliedsvereinen und – verbänden hat über 180 000 Mitglieder und ist die Dachorganisation der Jagdgebrauchshunde-, Prüfungs- und Zuchtvereine sowie der Landesjagdverbände und ihrer Gliederung in Deutschland. Damit ist der JGHV eine weltweit nahezu einmalige und vorbildliche Institution. Weiterlesen

Der Jagdlaika und sein Einsatz bei Bewegungsjagden

Von Bernd Krewer

Die Laiki werden in Deutschland vom Laika-Club züchterisch betreut und in vier verschiedenen Rassevarietäten gezüchtet: Russisch-Europäische Laika, West-Sibirische Laika, Ost-Sibirische Laika und Karelo-Finnische Laika. Sie kamen mit jagenden russischen Besatzungsoffizieren in die DDR und fanden auch Liebhaber unter den DDR-Jägern.

In der Wendezeit gab es im Jagdhundeverband der DDR einen Zuchtverein für diese Rasse(n) und dieser Zuchtverein wurde bei der „Wiedervereinigung“ des Jagdhundeverbandes der DDR mit dem Jagdgebrauchshundverband der BRD (JGHV) „übernommen“ und wurde auch Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).

Der Laika-Klub ist also heute Mitglied im Jagdgebrauchshundverband, zu dessen Zielen die Förderung des Tierschutzes und die Zucht und Prüfung brauchbarer Jagdhunde im Sinne waidgerechter Jagd gehört. Weiterlesen

Zwischen den Stühlen

Screenshot vom 12.04.2016

Screenshot vom 12.04.2016

Von Volker Seifert

Am 11.04.2016 wurde auf der Plattform outfox-world.de ein Beitrag unter dem Pseudonym Franziskus Cebulon veröffentlich. In dem Artikel „Rohe-Rücktritt: Symptom für Probleme der Rüdemänner„ (den Sie hier nachlesen können) nahm der Autor Stellung zu dem Rücktritt von Werner Rohe als Vorsitzender der Jagdkynologischen Vereinigung NRW und diagnostizierte darin ein Zeichen für grundsätzliche Schwierigkeiten im Jagdgebrauchshundewesen.

M.E. Kann dieser Beitrag nicht unwidersprochen bleiben da er einige falsche Annahmen vorraussetzt und dadurch unweigerlich zu falschen Schlüssen führt. Weiterlesen

Umweltministerium legt NRW-Wolfsmanagementplan vor

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 11.04.2016

Sechste Wolfssichtung seit 2009 in NRW im Kreis Paderborn durch DNA-Analyse bestätigt

Über den Umgang mit einzelnen Wölfen informiert ab heute der „Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe“. Dieser Wolfsmanagementplan gibt Auskunft über die rechtliche Situation rund um das Thema Wolf, dokumentiert die bisherige Entwicklung in NRW und zeigt Zuständigkeiten, Handlungsfelder und konkrete Hilfen für Tierhalter im Falle eines Wolfnachweises auf. Weiterlesen

Umweltministerium bestätigt weiteren Wolfs-Nachweis in Nordrhein-Westfalen

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 29.03.2016

Vierter Wolfsnachweis seit 2009 in NRW im Kreis Lippe durch Videoaufnahmen bestätigt – DNA-Analyse noch offen

In Nordrhein-Westfalen gibt es den vierten Nachweis eines Wolfes seit 2009. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium bestätigte nun, dass im Kreis Lippe am Wochenende ein Wolf durch Videoaufnahmen festgehalten wurde. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat das Video geprüft und den Wolf bestätigt. Um die Herkunft und das Geschlecht zu ermitteln wurden Speichelproben sichergestellt und zur Auswertung an das „Nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen von Luchs und Wolf“ in Gelnhausen überstellt. Dem betroffenen Landwirt werden die vom Wolf gerissenen Ziegen entschädigt. Weiterlesen