Kategorie-Archiv: Öffentlichkeitsarbeit

NABU und Landesjagdverband im Gespräch

Pressemeldung des Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. vom 21.01.2016

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Mitte Januar trafen sich die Spitzen der Naturschutzverbände NABU Rheinland-Pfalz
und Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) zum Dialog. Beim Gespräch zwischen den Verbandsspitzen Siegfried Schuch (NABU) und Kurt Alexander Michael (LJV) ging es um Gemeinsamkeiten und zukünftigen Kooperationen.

Die Zerschneidung von Wildtierlebensräumen, naturschutzfachliche Aspekte beim Bau von Windkraftanlagen sowie die Jagd in Schutzgebieten waren unter anderem die Themen, mit denen sich die Vertreter beider Naturschutzverbände auseinandersetzten.

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„Der fachliche Austausch auf Ebene der Verbandsspitzen ist ein wichtiger Prozess, um
gemeinsame Ziele zum Wohle der Artenvielfalt in unserem Land voranzubringen“, betont
LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. Am Treffen der beiden Naturschutzverbände
nahmen auch NABU-Naturschutzreferentin Cosima Lindemann, LJV-Vizepräsident Kurt
Schüler, LJV-Landesnaturschutzobmann Dr. Herbert Kraft, LJV-Geschäftsführer Erhard
Bäder und LJV-Naturschutzreferent Frank Voigtländer teil. Weiterlesen

Umweltministerium legt aktuelle Jagd-Bilanz für Nordrhein-Westfalen vor

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 29.11.2015

Über 982.000 Tiere wurden im Jagdjahr 2014/2015 in Nordrhein-Westfalen erlegt – Ringeltauben am häufigsten erlegte Art.

n Nordrhein-Westfalen sind im letzten Jagdjahr 2014/2015 über 982.000 Tiere von Jägerinnen und Jägern erlegt worden. Dies geht aus der aktuellen Bilanz des NRW-Umweltministeriums hervor, die das Ministerium heute (29. November 2015) auf Grundlage von Meldungen der Unteren Jagdbehörden veröffentlicht hat. Damit sind rund 26.000 wild lebende Tiere mehr als im Jagdjahr davor geschossen worden. Die am häufigsten erlegte Tierart in NRW war trotz eines weiteren Rückgangs um drei Prozent, die Ringeltaube mit 355.000 Abschüssen. Niedriger war diese Zahl zuletzt im Jagdjahr 1989/90. Weiterlesen

Minister Remmel: „Waldschutz ist auch Klimaschutz“

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 20.11.2015

Waldzustandsbericht 2015: Verbesserung der Eiche setzt sich langsam fort, Buche mit deutlicher Erholung.

DSC01586Der Zustand des Waldes in NRW hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Nach dem aktuellen Waldzustandsbericht 2015 der NRW-Landesregierung weisen 26 Prozent der Bäume zwischen Rhein und Weser deutliche Blatt- und Nadelverluste (höchste Schadenskategorie) aus. Im Jahr davor waren es noch 36 Prozent. 28 Prozent der Bäume in NRW weisen keinerlei Kronenverlichtungen auf und gelten daher als gesund, ein Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. „Unsere Wälder sind Alleskönner: Sie sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen und damit Teil des wilden Nordrhein-Westfalens. Sie dienen den Menschen zur Erholung und sind Produktionsstätten für den nachwachsenden Rohstoff Holz“, sagte Umweltminister Johannes Remmel bei der Vorstellung des Weiterlesen

Hubertus-Gedanken

Von Ulrich Dissmann, Reichshof

Auf der Suche nach der jagdlichen Moral

Bild: Reinhard Görgens

Bild: Reinhard Görgens

Die Gründungspersönlichkeiten des DJV, besonders aber das Wild, würden es verdienen,  das Gedankengut unserer waidgerechten Vorfahren aus der Vergessenheit zu lösen und in unsere Gegenwart zu transportieren.

Sie wollten gerne da mithelfen, wo es um die Erhaltung unseres Wildes ging und sie konnten es, weil weit bekannte Spezialisten in Ihren Reihen standen. Ihre Aufgaben und Ziele waren in Kurzform die Erhaltung unseres Wildes, Hochhaltung der Jagdmoral, Förderung der Jagdhunde, Mitarbeit und Unterstützung jagdwissenschaftlicher Forschung, Verhinderung von Forst- und Feldschäden durch zweckmäßige Reviergestaltung und Kenntnis der Lebens-ansprüche von Wildtieren, Zusammenschluss aller Gleichgesinnten der weidgerechten Jagd zu einer gemeinsamen Front! Weiterlesen

Rotwildbestände auf wissenschaftlicher Grundlage ermitteln

Pressemeldung des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft vom 06.10.2015

Sachsenforst und TU Dresden vereinbaren Kooperation

n Sachsen sollen die Rotwildbestände künftig besser und auf wissenschaftlicher Grundlage erfasst werden. Der Staatsbetrieb Sachsenforst und die Professur Forstzoologie haben dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Inhalt ist die gemeinsame Untersuchung, welchen Einfluss verschiedene Tiergemeinschaften – darunter auch das Rotwild – auf die Wälder in Sachsen haben.

„Viele Menschen im Erzgebirge sorgen sich um die Rotwildbestände. Dies nehmen wir ernst“, so Forstminister Thomas Schmidt. „Ich freue mich deshalb, dass unser Staatsbetrieb und die Wissenschaftler aus Tharandt dieses wichtige Thema gemeinsam aufgreifen und in einem ersten Forschungsprojekt zum Rotwild weitere Grundlagen für ein zeitgemäßes Wildtiermanagement schaffen werden“. Weiterlesen

Programmhinweis: 29.09.2015, 21:00h WDR. Quarks & Co.: Brauchen wir noch Jäger?

Bildschirmfoto vom 2015-09-25 19:49:55

Die Jagd ist ein exklusives Hobby. Sie kostet Zeit, Mühe und vor allem Geld. Zwar sind die feudalen Zeiten, in denen das Jagen dem Adel vorbehalten war, vorbei und schon lange jagen wir nicht mehr, um uns zu ernähren. Doch noch immer sind es eher die finanziell besser Gestellten, die wochenends auf Wild lauern. Wenn es bei der Jagd nicht mehr um Nahrungsbeschaffung geht, worin liegt dann ihr Sinn? „Quarks & Co“ fragt: Warum schießen in Deutschland 370.000 Menschen auf Tiere? Weiterlesen

Mit tiefer Nase auf der Fährte

Pressemeldung von Joachim Orbach, Pressesprecher der 35. VSwP „Bergisches Land“ vom 23.08.2015

Kein Hundesport, sondern Bewährung für die harte Praxis. Dies durften am 22.8.2015 eine Hundeführerin und vier Hundeführer mit ihren vierläufigen Jagdhelfern um Engelskirchen unter Beweis stellen.

Sauerländer Bläsercorps Foto: Joachim Orbach

Sauerländer Bläsercorps
Foto: Joachim Orbach

In diesem Jahr war der Jagdgebrauchshundeverein (JGV) „Olpe“ e.V. als einer der 8 Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft Schweiß „Bergisches Land“ (gegründet 1979) mit der Ausrichtung der 35. Verbandsschweißprüfung (VSwP) „Bergisches Land„ beauftragt. Es handelt sich hierbei um eine Hundeprüfung für Jagdhunde, die zu den 4 bekanntesten und anspruchsvollsten dieser Art in Deutschland zählt – worauf auch alle 8 Mitgliedsvereine stolz sein können.

Schweiß ist in der Jägersprache die Bezeichnung für Blut. Hinter dem Begriff Verbandsschweißprüfung (VSwP) verbirgt sich eine Hundeprüfung die Hund und Führer viel abverlangt, um unter Beweis zu stellen, dass sie auch unter erschwerten Bedingungen in der Lage sind, durch Unfälle oder Schusswunden verletztes Wild aufzuspüren: Die vierbeinigen Aspiranten müssen an einer mindestens 6 m langen Suchleine (Schweißleine in der Jägersprache) dabei nachweisen, dass sie einer künstlich getupften Blutspur folgen und Führerin oder Führer den Weg zum Wild weisen Weiterlesen

Waidgerechtigkeit muss auch unter neuem Jagdgesetz eingehalten werden!

Pressemeldung von Rainer Deppe, Umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von NRW vom 20.08.2015

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Rainer Deppe, CDU

„Der Tierschutz darf seine Gültigkeit auch mit dem neuen Jagdgesetz nicht verlieren“, stellt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rainer Deppe in Folge der Berichterstattungen um das Bekanntwerden von tierschutzwidrigen Jagden auf Rotwild im staatlichen Revier Gut Burghof in Lichtenau (Kreis Paderborn) klar. „Die Grundsätze deutscher Waidgerechtigkeit müssen eingehalten werden. Die Gatterjagd als eine Form der sog. Effizienzjagd verstößt klar gegen die Jagdethik. Minister Remmel darf solche Praktiken in seinem Geschäftsbereich nicht länger tolerieren“, so Deppe weiter, der gemeinsam mit der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Christina Schulze Föcking jetzt mittels einer Kleinen Anfrage von der Landesregierung Aufklärung verlangt. Weiterlesen

Das ökologische Jagdgesetz in NRW – Broschüre mit ausführlichen Erläuterungen zum neuen Jagdrecht veröffentlicht

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 12.08.2015

oejgnrwNach dem Inkrafttreten des ökologischen Jagdgesetzes (ÖJG) für Nordrhein-Westfalen gibt nun eine umfassende Broschüre „Das ökologische Jagdgesetz NRW“ allen Interessierten Erläuterungen zum neuen Jagdrecht an die Hand. Dargestellt werden die neuen Jagd- und Schonzeiten ebenso wie Informationen zu Jagdausübung. Hinzu kommen Erläuterungen zur Hege, zum Natur- und Tierschutz sowie zu Gesellschaftsjagden.

Für Minister Remmel steht außer Frage, dass die Jagd auch weiterhin als gelebte Tradition eine Zukunft hat: „Der Zweck der Jagd hat sich im gesellschaftlichen Bewusstsein der vergangene Jahrzehnte aber verändert. Das findet seinen Ausdruck im neuen Gesetz, indem ein Schwerpunkt nunmehr auf dem Schutz von Wald und Wildtieren und weniger auf dem einzelnen Abschuss und dem Erlangen von Trophäen liegt.“ Mit dem ökologischen Jagdgesetz werde die Akzeptanz bei den Menschen in NRW verbessert. „Die Jagd wird teilweise in der Öffentlichkeit zu sehr nur als Hobby einiger Weniger angesehen. Mit dem neuen Gesetz hingegen wollen wir dazu beitragen, deutlich zu machen, dass die Jagd und die Jägerinnen und Jäger einen wichtigen Dienst an der Allgemeinheit leisten“, betonte Remmel.

Die Broschüre „Das ökologische Jagdgesetz NRW – Erläuterungen zum neuen Jagdrecht“ kann heruntergeladen und bestellt werden unter www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

Broschüre als pdf downloaden (2,4 MB)

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Wasser ist Leben – Nordrhein-Westfalen ist Land der Gewässer – Neue Broschüre beschreibt „Lebendige Gewässer“

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26.07.2015

Minister Remmel: „Wir wollen mehr lebendige Gewässer schaffen. Wir brauchen dringend mehr intakte Lebensräume am und im Wasser.“

lebendigeGewässer sollten nicht nur sauber, sondern auch naturnah sein. Darum geht es in der neuen Ministeriumsbroschüre „Lebendige Gewässer in Nordrhein-Westfalen“. „Die mit den Gewässern eng verflochtenen Lebensräume sind für den Schutz der biologischen Vielfalt genauso wichtig wie der Zustand der Bäche, Flüsse und Seen selbst“, erklärte Umweltminister Johannes Remmel. „Wir brauchen dringend mehr intakte Gewässerlebensräume zum Erhalt der biologischen Vielfalt in NRW.“ Der Minister verweist dabei auch auf den zentralen Grundsatz der europäischen Wasserrahmenrichtlinie: „Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss.“ Eine neue Broschüre nimmt diesen Grundsatz auf und stellt den aktuellen, allgemeinen Zustand der Gewässer in NRW dar, erläutert die politischen Schwerpunkte der Landesregierung zum Schutz der Gewässer und beschreibt erfolgreiche Projekte zur Renaturierung von Flüssen und Bächen in NRW. Weiterlesen