Kategorie-Archiv: Jagdgebrauchshunde

Langhaarteckel

Von Joachim Orbach

Langhaarteckel waren lange Zeit eine äußerst beliebte Hunderasse in Deutschland. Unser
Autor nennt die Gründe, warum diese Teckel auch heute noch besondere Jagdbegleiter sind.

Foto: Francine Doneux

Foto: Francine Doneux

Wie bei allen anderen Jagdhunderassen auch, lässt sich beim Langhaarteckel nicht unterstellen, dass er der Schönheit willen aus der Taufe gehoben wurde.
Wollte man sich nicht auf die heutige Situation konzentrieren, würde eine lange Geschichte zur züchterischen Entwicklung dieser Rasse erforderlich sein.
So sei in Kürze festgehalten, dass der Langhaarteckel seine Entstehung – genau wie der Rauhaarteckel – dem Kurzhaarteckel unter Beimischung von Fremdblut verdankt. Welches Fremdblut genau im Einzelfall Weiterlesen

Das beste Suchgerät der Welt!

Von Joachim Orbach

Die Nase unserer Jagdhunde gehört zu den unglaublichsten Sinnesorganen im Tierreich. Was sie kann und wie sie funktioniert, muss der Jäger wissen, wenn er einen zuverlässigen, vierbeinigen Jagdhelfer sucht.

Foto: Wimfried Edelmann

Foto: Winfried Edelmann

Während Menschen die Natur und unsere Umwelt hauptsächlich mit den Augen und Ohren wahrnehmen, geschieht dieses bei unseren Hunden in erster Linie durch die Nase. Wissenschaftler ebenso wie Hundeführer haben dies schon vor langer Zeit festgestellt. Unsere Jagdhunde sollen Niederwild suchen und vorstehen, Schleppen und Schweißfährten zuverlässig ausarbeiten, geschossenes Flugwild im Rübenacker finden, der Spur  beziehungsweise der Weiterlesen

Vereine und ihre Vorstände im Jagdgebrauchshundwesen

Von Joachim Orbach

Interview mit Heinrich Uhde

488px-Uhde1Wenn man generell in der heutigen Zeit über Vereine spricht, hört man oftmals das Wort Vereinsmüdigkeit. Joachim Orbach hat mit dem langjährigen JGHV Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten, Heinrich Uhde ein Interview über Anforderungen und Aktivitäten, die heutzutage an Vorstände und Mitglieder eines Jagdgebrauchshundvereins gestellt und gefordert werden, geführt. Weiterlesen

Seit über 110 Jahren eine weltweit nahezu einmalige Institution

Von Joachim Orbach

orbachDer Jagdgebrauchshundverband ( JGHV ) mit seinen über 320 Mitgliedsvereinen und -verbänden ist die Dachorganisation der Jagdgebrauchshunde-, Prüfungs- und Zuchtvereine sowie der Landesjagdverbände und ihrer Gliederung in Deutschland. Damit ist der JGHV eine weltweit nahezu einmalige und vorbildliche Institution.

In ihm sind insbesondere die Zuchtvereine – / verbände vereint, deren Rassen in Deutschland dem waidgerechten und tierschutzgerechten Jagen dienen. Das geschützte “Markenzeichen” ( Logo ) des JGHV ist der “Sperlingshund” ; ein Deutsch Kurzhaar der einen Fuchs apportiert. Der Aufdruck des Sperlingshundes auf der Ahnentafel eines Hundes dokumentiert, dass der ausstellende Zuchtverein Mitglied im JGHV ist. Über die bestandenen Prüfungen und Leistung geben entsprechend Weiterlesen

Gedächnis des Verbandes

Von Joachim Orbach

Das Landesarchiv Schleswig-Holstein

Das Landesarchiv Schleswig-Holstein

Das jagdkynologische Archiv des Jagdgebrauchshundverbandes ( JGHV ) in Schleswig ist eine einzigartige Fundgrube für Informationen über das deutsche Jagdgebrauchshundwesen. Joachim Orbach hat mit den Archivar interviewt, um diese Institution vorzustellen.
Vom Archiv des JGHV werden alle jagdkynologischen Forschungsergebnisse, Gutachten und andere jagdkynologisch relevante Ausarbeitungen gesammelt, sortiert und katalogisiert, um erhalten zu werden. Neben dieser umfangreichen Sammlung wird eine Bibliothek neuzeitlicher und antiquarischer Literatur unterhalten. Weiterlesen

Welpen- und Früherziehungskurse der JGHV-Mitgliedsvereine nutzen!

Von Joachim Orbach

Welpenkurs des JGV Olpe Foto: Joachim Orbach

Welpenkurs des JGV Olpe
Foto: Joachim Orbach

Die meisten der Mitgliedsvereine im Jagdgebrauchshundverband ( JGHV ) als Dachverband des deutschen Jagdhundewesens bieten Welpen- und Früherziehungskurse und spätere Ausbildungslehrgänge an. Man kann daher nur jedem Jäger – bei Anschaffung eines Jagdhundes – empfehlen, sich rechtzeitig zu informieren. Viele spätere Problemfälle entstehen in der Regel erst dann, wenn bereits ab dem Welpenalter bestimmte Dinge nicht richtig genutzt bzw. angewendet werden. Weiterlesen

VSwP „Pfälzerwald“

Von René-Roger Kirsch

Paul Obermeyer und Dr. Carl Tabel anlässlich der VSwP 1978

Paul Obermeyer (l.) und Dr. Carl Tabel (r.) anlässlich der VSwP 1978

Die VSwPPfälzerwald“ – gehört wie „Sachsenwald“, „Hoherodskopf“ und „Elm“ zu den sogenannten klassischen Verbandsschweißprüfungen, weil im Vorfeld der genannten Prüfungen diverse Versuche zur Etablierung einer anspruchsvollen Schweißprüfungs-Ordnung des JGHV angestellt wurden. Führende Jagdkynologen wie Konrad Andreas, Werner Stölter, Dr. Carl Tabel und Dr. Wolfgang Uter waren an den Initiativen maßgeblich beteiligt. Die Versuchs-Ergebnisse sowie die Erfahrungen aus den „Erschwerten Schweißprüfungen“ (im Pfälzerwald seit 1956) führten zur Vorlage für die beschlussfassende Hauptversammlung des JGHV und schließlich zur Verbandsschweiß-Prüfungsordnung 1961.

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Die Ausbildung unserer Jagdhunde in Kursen und Lehrgängen

Ein Interview mit Uwe Tabel

Von Joachim Orbach

Uwe Tabel

Uwe Tabel

Wenn man von Lehrgängen und Kursen im Jagdgebrauchshundwesen spricht, kommt man  an dem Namen von Franz Strasmann als Pionier der Abrichtelehrgänge nicht vorbei. Er war es, der im Jahre 1936 den ersten offiziellen Abrichte- und Führerlehrgang in seinem Jagdgebrauchshundverein „ Bergisch Land“ einführte. Später war es denn u. a. Altmeister Dr. Carl Tabel der sich in der Praxis, Vorträgen und der Fachliteratur für diese Lehrgänge einsetzte. In die Fußstapfen des Vaters traten denn auch schon früh seinen beiden Söhne Uwe und Jörg. Bedingt durch die langjährige Erfahrung mit diversen jagdkynologischen Lehrgängen, eigene Erkenntnisse und die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Jagdgebrauchshundwesen von Uwe Tabel hat Joachim Orbach mit ihm ein Interview geführt. Weiterlesen

Fuchsbejagung durch Baujagd ist unverzichtbar

Von Joachim Orbach

Foto: Georg Uphues

Foto: Georg Uphues

Genau wie in früherer Zeit werden in der heutigen Zeit auch Füchse noch wegen des Balges und der Niederwildhege bejagt, aber auch andere Gründe spielen eine große Rolle. Einmal ist eine Regulierung der gebietsweise stark überhöhten Fuchsbesätze aus ökologischen Gründen in unserer gewachsenen Kulturlandschaft unabdingbar, und dann spielt die Bekämpfung von Seuchen in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dieser Tatsache sollte sich auch jeder Politiker bewusst sein, der verantwortungsbewusst in der Jagdgesetzgebung handelt. Mit steigenden Fuchsbesätzen wachsen nämlich die Gefahren von Seuchen wie Räude, Aujeszkysche Krankheit, Staupe, Fuchsenzophalitis, Fuchsbandwurm und in der Vergangenheit auch der Tollwut. Aber auch im Sinne der Erhaltung der Artenvielfalt in Wald und Feld ist es heute dringender denn je angesagt, den ausgesprochenen Weiterlesen

Denn vielseitig soll er sein!

Der Vorstehhund als Vollgebrauchshund

Von Joachim Orbach

Foto: Reinhard Goergens

Foto: Reinhard Goergens

Es war kein anderer als der Initiator des deutschen Jagdgebrauchshundwesen
nämlich „Hegewald“, Sigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch (24.5.1838 – 8.7.1903) der bereits 1881 definierte was der Gebrauchshund zur Jagd überhaupt leisten soll.
Wenn man denn in der heutigen Zeit so manche Experten reden hört, so brauchen wir für unsere in Deutschland „überwiegend großen“ Jagdreviere reine Spezialisten. Ja sogar neue Rassen aus dem Ausland oder Kreuzungszüchtungen brauchen wir. Dann gibt es auch noch die besonders erfahrenen, die meinen das z.B. die Eigenschaften die man einem Vorstehhund zuschreibt sei alles eine Frage der Einarbeitung – was denn mit anderen Weiterlesen