Kategorie-Archiv: Allgemein

BJV-Neujahrsempfang: Jagd und Jäger – ein Teil der Gesellschaft

bvjpresse
Rund 1500 Gäste, fünf Kabinettsmitglieder, über 70 Abgeordnete aus Europa, Bund und  Land – sie alle folgten der Einladung des BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke zum traditionellen Neujahrsempfang des Bayerischen Jagdverbandes in den Löwenbräukeller München.

München, 27. Januar 2016 – Er gehört zu den größten Empfängen der Landeshauptstadt: der Neujahrsempfang des Bayerischen Jagdverbandes, der dieses Jahr bereits zum 21. Mal stattfand. Der BJV demonstrierte auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll die gute Vernetzung der Jagd in Politik und Gesellschaft auch über die Grenzen Bayerns hinaus. Weiterlesen

NABU und Landesjagdverband im Gespräch

Pressemeldung des Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. vom 21.01.2016

Logo LJV Rheinland-Pfalz

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Mitte Januar trafen sich die Spitzen der Naturschutzverbände NABU Rheinland-Pfalz
und Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) zum Dialog. Beim Gespräch zwischen den Verbandsspitzen Siegfried Schuch (NABU) und Kurt Alexander Michael (LJV) ging es um Gemeinsamkeiten und zukünftigen Kooperationen.

Die Zerschneidung von Wildtierlebensräumen, naturschutzfachliche Aspekte beim Bau von Windkraftanlagen sowie die Jagd in Schutzgebieten waren unter anderem die Themen, mit denen sich die Vertreter beider Naturschutzverbände auseinandersetzten.

Logo NABU Rheinland-Pfalz

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„Der fachliche Austausch auf Ebene der Verbandsspitzen ist ein wichtiger Prozess, um
gemeinsame Ziele zum Wohle der Artenvielfalt in unserem Land voranzubringen“, betont
LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. Am Treffen der beiden Naturschutzverbände
nahmen auch NABU-Naturschutzreferentin Cosima Lindemann, LJV-Vizepräsident Kurt
Schüler, LJV-Landesnaturschutzobmann Dr. Herbert Kraft, LJV-Geschäftsführer Erhard
Bäder und LJV-Naturschutzreferent Frank Voigtländer teil. Weiterlesen

Programmhinweis: 29.09.2015, 21:00h WDR. Quarks & Co.: Brauchen wir noch Jäger?

Bildschirmfoto vom 2015-09-25 19:49:55

Die Jagd ist ein exklusives Hobby. Sie kostet Zeit, Mühe und vor allem Geld. Zwar sind die feudalen Zeiten, in denen das Jagen dem Adel vorbehalten war, vorbei und schon lange jagen wir nicht mehr, um uns zu ernähren. Doch noch immer sind es eher die finanziell besser Gestellten, die wochenends auf Wild lauern. Wenn es bei der Jagd nicht mehr um Nahrungsbeschaffung geht, worin liegt dann ihr Sinn? „Quarks & Co“ fragt: Warum schießen in Deutschland 370.000 Menschen auf Tiere? Weiterlesen

Information zur HZP

Mitteilung vom JGHV vom 03.09.2015

Sehr geehrte Verbandsrichterrinnen und Verbandsrichter!

Durch die Veranstalter der Multiplikatorenschulungen des Landesjagdverbandes NRW am  letzten Wochenende, wurde den Teilnehmerrinnen und Teilnehmern mitgeteilt, dass im Zuge einer Herbstzucht-Prüfung (HZP) die „Zusatzfächer“, der in NRW gültigen Brauch-barkeitsprüfung, geprüft werden können.
Diese Aussage ist nicht korrekt!
Wir weisen darauf hin, dass während einer HZP/VGP/VPS, keine andere Prüfung durch-geführt werden kann. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Prüfungen, die nicht miteinander vermischt werden können.
Insbesondere weisen wir darauf hin, dass die Arbeit an der „flugfähigen Ente“ auf keinen Fall in die HZP integriert wird. Diese Art der Arbeit an der lebenden flugfähigen Ente wird vom Jagdgebrauchshundverband nicht anerkannt.
Der Jagdgebrauchshundverband distanziert sich von jeglichen Aussagen, dass Verbands-prüfungen des JGHV mit Teilen der Brauchbarkeitsprüfungen zusammen abgehalten werden können.
Bitte prüfen Sie ausschließlich die vorgegebenen Fächer der VZPO. Eine Erweiterung während der HZP, durch die Zusatzfächer der Brauchbarkeitsprüfung, ist in der zurzeit gültigen VZPO nicht zulässig.
Wir bitten um Beachtung!

Mit freundlichem Waidmannsheil
Präsidium des JGHV

Quelle: http://www.jghv.de/

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Bundesjägertag 2015 in Sachsen ein voller Erfolg

Pressemeldung des Landesjagdverband Sachsen vom 24.06.2015

Das Präsidium des Deutschen Jagdverbandes e.V. auf dem Bundesjägertag in Radebeul (Quelle: DJV)

Das Präsidium des Deutschen Jagdverbandes e.V. auf dem Bundesjägertag in Radebeul (Quelle: DJV)

Der Bundesjägertag, das höchste Gremium der im Deutschen Jagdverband e.V.
(DJV) organisierten Jäger aus ganz Deutschland fand erstmals seit 15 Jahren wieder im Freistaat Sachsen statt.
Die Delegierten der einzelnen Landesverbände tagten am 18. und 19. Juni im Radisson Blu Hotel in Radebeul und erarbeiteten wegweisende Entscheidungen für Jagd und Jäger in der Bundesrepublik. So befassten sie sich mit der Zukunft der
Jagd und des Verbandes und diskutierten über rechtliche Aspekte in der jagdlichen
Gesetzgebung. Weiterlesen

80 Jahre zeitgemäß und traditionsverbunden

Von Joachim Orbach

Zum 80jährigen Bestehen des JGV „Oberbergischer Jäger“ e.V.

jgvDas zur waidgerechten und tierschutzkonformen Jagdausübung brauchbare Jagdhunde erforderlich sind, erkannten bereits vor 80 Jahren eine Reihe von Jägern im Oberbergischen. So wurde denn am 8. Juni 1935 auf Initiative des Kreisjägermeister und Gerbereibesitzer Robert Schumacher aus Waldbröl und 7 weiterer Jäger aus Waldbröl, Wiehl, Heischeid, Nümbrecht und Morsbach der Gebrauchshundeverein „Oberbergisch Land“ (e.V.) in Waldbröl gegründet. Bereits am 5. Juli 1935 wurde die 1. Satzung mit dem Vereinssitz in Waldbröl beschlossen. In dieser Satzung wurden unter §1 denn auch der Zweck des Vereins festgeschrieben: „Der Verein hat den Zweck, die Zucht der Gebrauchshunde zur Jagd zu heben, sowie die Haltung vielseitiger guter Gebrauchshunde in allen Revieren zu erreichen, da nur dadurch eine waidgerechte Jagdausübung gewährleistet ist. Zu diesem Zweck finden belehrende Vorträge, Dressurübungen, Vorführungen fertiger Hunde und im Frühjahr und Herbst jeden Jahres die entsprechenden Prüfungen statt.“ Weiterlesen

Minister Remmel: „Wir müssen das wilde NRW bewahren und beschützen“

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 20.05.2015

Artensterben setzt sich auch in NRW fort – Internationaler Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat ein stärkeres Vorgehen gegen das weiter fortschreitenden Artensterben in NRW angekündigt. „Der Artenverlust ist neben dem Klimawandel die größte Bedrohung für uns und die Art und Weise, wie wir leben werden“, sagte Umweltminister Johannes Remmel im Vorfeld des internationalen Tags der Artenvielfalt am 22. Mai. Nach Angaben der Landesregierung liegt die Zahl der bereits ausgestorbenen oder verschollenen Tier- und Pflanzenarten in NRW mit mehr als 9 Prozent so hoch wie nie. „Wir sind dabei, die Festplatte unserer Natur unwiederbringlich zu löschen. Auch wenn in NRW durch erfolgreiche Artenschutz- und Naturschutzprojekte die Geschwindigkeit deutlich verlangsamt wurde, schreitet auch bei uns das Artensterben voran. Diesen Verlust an biologischer Vielfalt dürfen wir nicht länger zulassen.“ Besorgniserregend sei die Bedrohung für die Artenvielfalt auch in den Gewässern in NRW: So sind von 51 heimischen Fischarten 16 akut gefährdet oder bereits ausgestorben. Minister Remmel: „Artenvielfalt braucht intakte Lebensräume. Hier setzen wir mit der Neuausrichtung der Naturschutzpolitik in NRW an. “So soll, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, in Kürze der Entwurf des neuen Landes-Naturschutzgesetzes als dritter Baustein der neuen NRW-Naturschutzpolitik vorgelegt werden. Bereits im Januar wurde mit der Biodiversitätsstrategie NRW die Grundlage für die künftige Ausrichtung des Naturschutzes in NRW gelegt und mit dem jüngst vom Landtag verabschiedeten Ökologischen Jagdgesetz wird der Waldschutz („Wald vor Wild“) gestärkt. Weiterlesen

Update: Verrät die SPD die Jäger doch noch?

von Frank Martini

Wie wir eben erfahren haben, will die NRW-SPD den aktuellen Jagdgesetzentwurf noch im April durch’s Parlament drücken. Noch vor der Sitzung am Mittwoch, für die die Beschlussempfehlungen des Umweltausschusses erwartet werden, ist die Tagesordnung für die Plenarsitzungen am 29. und 30. April ausgegeben worden. Einer der Tagesordnungspunkte: Die Abstimmung über das neue Landesjagdgesetz.

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„Mittwochs-Demos“ in Düsseldorf – Jäger legen nach

von Frank Martini

Nach dem überbordenden Erfolg der Demonstration am 18. März vor dem Düsseldorfer Landtag geht der Protest der NRW-Jäger nun in die nächste Runde.  Nun ist für den 22. April, wieder ein Mittwoch, eine erneute Demo von 14.30 bis 15.30 Uhr geplant.

Überbordender Erfolg - die Jägerdemo am 18. März. (Bild: LJV-NRW/F. Martini)

Überbordender Erfolg – die Jägerdemo am 18. März. (Bild: LJV-NRW/F. Martini)

Zu der März-Demo waren 15.000 Teilnehmer erschienen – 5.000 mehr, als der Landesjagdverband als Veranstalter erwartet und angemeldet hatte! Damit die Wirkung dieser Großdemonstration nicht im weiteren parlamentarischen Verfahren verpufft, soll der Druck nun mit einer weiteren Demo in der Landeshauptstadt aufrecht erhalten werden. Unter Federführung der Kreisgruppe Düsseldorf und Mettmann ist eine Wagenburg aus 25 rollenden Waldschulen auf der Parlamentswiese angemeldet, die der Landesjagdverband unterstützt. Weiterlesen

Mangelnde Öffentlichkeitsarbeit und deren Konsequenzen

Von Joachim Orbach

Kommen wir ohne eine ansprechende Präsentation im Internet aus?

Bekanntlich sind die Monate März und April die Zeit der Hauptversammlungen des Jagdgebrauchshundverband (JGHV), der Kreisjägerschaften, der Hegeringen und der Jagdgebrauchshundvereine, auf denen man die eigene Präsentation im Internet einmal diskutieren – um ggf. auch seinen Internetauftritt ändern kann. Hierzu möchte ich zu bedenken geben: 76% der Deutschen benutzen das Internet (2013, Tendenz nach wie vor steigend). Dadurch müssen wir das Internet als das Medium Nummer eins für die Meinungsbildung der Bevölkerung und somit für unsere Öffentlichkeitsarbeit ansehen.Wenn wir diese Entwicklung keine Beachtung schenken oder sie auch nur Vernachlässigen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die gesellschaftliche Deutungshoheit über jagdliche oder jagdgebrauchshunde Themen von Einrichtungen oder Organisationen übernommen wird, welches das letztlich in jagdfeindliche Gesetze mündet, wie wir gerade in Baden-Württemberg und NRW sehen müssen. Weiterlesen