Archiv für den Autor: Joachim Orbach

Die Ausbildung unserer Jagdhunde in Kursen und Lehrgängen

Ein Interview mit Uwe Tabel

Von Joachim Orbach

Uwe Tabel

Uwe Tabel

Wenn man von Lehrgängen und Kursen im Jagdgebrauchshundwesen spricht, kommt man  an dem Namen von Franz Strasmann als Pionier der Abrichtelehrgänge nicht vorbei. Er war es, der im Jahre 1936 den ersten offiziellen Abrichte- und Führerlehrgang in seinem Jagdgebrauchshundverein „ Bergisch Land“ einführte. Später war es denn u. a. Altmeister Dr. Carl Tabel der sich in der Praxis, Vorträgen und der Fachliteratur für diese Lehrgänge einsetzte. In die Fußstapfen des Vaters traten denn auch schon früh seinen beiden Söhne Uwe und Jörg. Bedingt durch die langjährige Erfahrung mit diversen jagdkynologischen Lehrgängen, eigene Erkenntnisse und die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Jagdgebrauchshundwesen von Uwe Tabel hat Joachim Orbach mit ihm ein Interview geführt. Weiterlesen

Fuchsbejagung durch Baujagd ist unverzichtbar

Von Joachim Orbach

Foto: Georg Uphues

Foto: Georg Uphues

Genau wie in früherer Zeit werden in der heutigen Zeit auch Füchse noch wegen des Balges und der Niederwildhege bejagt, aber auch andere Gründe spielen eine große Rolle. Einmal ist eine Regulierung der gebietsweise stark überhöhten Fuchsbesätze aus ökologischen Gründen in unserer gewachsenen Kulturlandschaft unabdingbar, und dann spielt die Bekämpfung von Seuchen in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dieser Tatsache sollte sich auch jeder Politiker bewusst sein, der verantwortungsbewusst in der Jagdgesetzgebung handelt. Mit steigenden Fuchsbesätzen wachsen nämlich die Gefahren von Seuchen wie Räude, Aujeszkysche Krankheit, Staupe, Fuchsenzophalitis, Fuchsbandwurm und in der Vergangenheit auch der Tollwut. Aber auch im Sinne der Erhaltung der Artenvielfalt in Wald und Feld ist es heute dringender denn je angesagt, den ausgesprochenen Weiterlesen

Öffentlichkeitsarbeit

Von Joachim Orbach

Ein Interview mit Bernd Krewer

„Man kann Misstrauen, Unverständnis, Angst oder Feindschaft
gegenüber Jagd und Jägern bei der breiten Bevölkerung nur dadurch abbauen,
dass man ihnen alles Diesbezügliche zeigt, erklärt, beweist und vormacht.“

(Oberforstmeister Walter Frevert, 1897 – 1962)

Bernd Krewer

Bernd Krewer

Bekanntlich kommen in der heutigen Zeit Parteien, Verbände, Vereine usw. kaum an der Öffentlichkeitsarbeit vorbei. Um die sinnvolle Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit auch dem Jagdgebrauchshundwesen näher zu bringen hat Joachim Orbach mit dem langjährigen freien Mitarbeiter der Redaktion der Jagdzeitschrift PIRSCH, Buchautor und über die Grenzen von Deutschland bekannten Jagdkynologen Bernd Krewer ein Interview geführt. Weiterlesen

Denn vielseitig soll er sein!

Der Vorstehhund als Vollgebrauchshund

Von Joachim Orbach

Foto: Reinhard Goergens

Foto: Reinhard Goergens

Es war kein anderer als der Initiator des deutschen Jagdgebrauchshundwesen
nämlich „Hegewald“, Sigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch (24.5.1838 – 8.7.1903) der bereits 1881 definierte was der Gebrauchshund zur Jagd überhaupt leisten soll.
Wenn man denn in der heutigen Zeit so manche Experten reden hört, so brauchen wir für unsere in Deutschland „überwiegend großen“ Jagdreviere reine Spezialisten. Ja sogar neue Rassen aus dem Ausland oder Kreuzungszüchtungen brauchen wir. Dann gibt es auch noch die besonders erfahrenen, die meinen das z.B. die Eigenschaften die man einem Vorstehhund zuschreibt sei alles eine Frage der Einarbeitung – was denn mit anderen Weiterlesen

Schweiß– und Fährtenschuhprüfungen im Blickpunkt

Von Joachim Orbach

VSwP Bergisches Land 2004 Foto: Elly Linder

VSwP Bergisches Land 2004
Foto: Elly Linder

In diesem Sommer trafen sich Vertreter aus den verschiedensten Lagern im Jagdgebrauchshundverband (JGHV), um ihr Wissen und Erfahrungen bei der anstehenden Novellierung wie u.a. der Verbandsschweiß– und Verbandsfährtenschuhprüfungsordnung einzubringen. Ein vernünftiger und richtiger Schritt, denn bei der Vielzahl in der heutigen Zeit angeboten Schweißprüfungen nach den Prüfungsordnungen der Zuchtvereine und des JGHV sollten wir immer beachten: „jagdliche Prüfungen sind kein Prüfungssport.“ Fakt ist aber, dass es in Tat Hunde gibt, die auf einer Reihe von Schweiß – und Fährtenschuhprüfungen (nach PO der Zuchtvereine und des JGHV ) geführt wurden, aber die harte Nachsuchenpraxis Weiterlesen

Information ist der Weg zur Akzeptanz

TAG DER REGIONEN

von Joachim Orbach

Für die Bevölkerung insbesondere aber für die Landbevölkerung zählte einst die Jagdausübung ebenso wie die Hausschlachtungen auf den Bauernhöfen zu den natürlichsten Dingen der Welt. Dieses ist aber in der heutigen oftmals naturfremden Zeit nicht der Fall, da kommt halt eben die Hirschkeule im Supermarkt aus Neuseeland und der Rinder- oder Schweinebraten aus der Fleischfabrik. Grund genug, die Bürger im Rahmen der
Öffentlichkeitsarbeit zu informieren, bevor auch noch alle Kühe lila werden. Weiterlesen