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Die Nase unserer Jagdgebrauchshunde

Von Joachim Orbach

Wie bereits unter “Begriffe und Definitionen der Kynologie und Jagdkynologie” dargelegt ist die Nase unserer Jagdhunde ist das wichtigste Sinnesorgan. Was sie kann und wie sie funktioniert, muss der Jäger wissen, wenn er einen zuverlässigen, vierbeinigen Jagdhelfer sucht. Das gilt auch für Verbandsrichter -innen, die ja schließlich auf Prüfungen unsere Jagdhunde gerecht beurteilen sollen. Weiterlesen

Überlegungen zur Anschaffung eines Jagdhundes

Von Joachim Orbach

Was alles sollte ein Erstlingsführer bei der Anschaffung eines Jagdhundes im Vorfeld bedenken? Ich habe eine Checkliste entwickelt, die hilft, das der ( Erstlings ) Käufer eines Jagdhundes vor Anschaffung eines Hundes informiert ist.

Bevor man sich einen Jagdgebrauchshund anschafft, wird man nicht spontan handeln, sondern gewisse Dinge zuvor gründlich abwägen. Am wichtigsten sind Fragen wie: Ist artgerechte Haltung des Vierläufers garantiert? Hat man genügend Zeit und die rassetypische Arbeit im Revier für ihn? Wie steht die Familie zu diesem Schritt? Schließlich müssen alle im Haus bereit sein, gemeinsam Verantwortung für dieses Lebewesen zu übernehmen, das nicht nur Jagdgehilfe sein soll, sondern gerade heutzutage ein dem Jäger und seiner Familie über lange Jahre zur Seite stehender vierläufiger Kamerad. Ich habe mir zu diesem Thema einige Gedanken gemacht und zu Papier gebracht. Vielleicht helfen meine Ausführungen bei der Überlegung zur Anschaffung eines Jagdgebrauchshundes. Weiterlesen

Begriffe aus der Führung der Jagdgebrauchshunde – Teil 1 (A-M)

Von Joachim Orbach

Abtragen
Unter „abtragen“ versteht man bei der Nachsuche, wenn der Schweißhundführer / Nachsuchenführer Zweifel hat, ob der Hund die Fährte noch hält. Wenn der Führer dann den Hund wieder zur richtigen Fährte legen will, die Nachsuche unterbrechen oder aufgeben will, so wird der Hund „abgetragen“. Hierzu werden kleinere Hunde auf den Arm genommen und größere Hunde werden an der Brust hochgehoben und einige Meter von der Fährte weggeführt.

Anziehen
Unter anziehen versteht man, wenn der Hund durch langsames und vorsichtiges vorwärtsgehen anzeigt, dass er Witterung vom Wild bekommen hat. Weiterlesen

Der Jagdgebrauchshundverband – JGHV

Von Joachim Orbach

Sperlingshund nach Heinrich Sperling

Der Jagdgebrauchshundverband ( JGHV ) mit seinen über 320 Mitgliedsvereinen und – verbänden hat über 180 000 Mitglieder und ist die Dachorganisation der Jagdgebrauchshunde-, Prüfungs- und Zuchtvereine sowie der Landesjagdverbände und ihrer Gliederung in Deutschland. Damit ist der JGHV eine weltweit nahezu einmalige und vorbildliche Institution. Weiterlesen

Remmels Jagdgesetz hat unendlich viel Vertrauen zerstört

Pressemeldung der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von NRW vom 19.05.2016

Rainer Deppe zur Jahresbilanz des neuen Landesjagdgesetzes

Ein Jahr nach Verabschiedung des Landesjagdgesetzes muss man eine eindeutig negative Bilanz ziehen, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Deppe:

Dieses Gesetz ist rein ideologisch motiviert und wurde ohne fachlich-wissenschaftliche Begründung durch den Landtag gepeitscht. Niemand wundert es daher, dass es auch nach einem Jahr unverändert auf massives Misstrauen stößt. Sichtbares Zeichen für den unendlichen Vertrauensverlust der Landesregierung, der im ländlichen Raum auch ein Jahr nach der Verabschiedung des Landesjagdgesetzes anhält, ist die riesige Resonanz, auf die die Volksinitiative „Für ein ideologiefreies, praxisgerechtes Jagdrecht in NRW“ stößt. Bereits jetzt ist die Mindestzahl an Unterstützerunterschriften deutlich überschritten: Dies zeigt, wie groß die Sorge der Betroffenen ist. Weiterlesen

Alle Schäden durch Wölfe ersetzen!

Pressemeldung der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von NRW vom 12.05.2016

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Rainer Deppe, CDU

Deppe: Wolfsmanagementplan der Landesregierung greift zu kurz

Als 1835 der letzte Wolf auf dem Gebiet von Nordrhein-Westfalen getötet wurde, lebten zwischen Rhein und Weser keine 2 Mio. Menschen. Es gab noch große unbewohnte Gebiete. Es gab weder Strom, noch Autos und Eisenbahnen. Eingezäunte Weiden für Nutztiere waren nicht üblich. Die Nutztiere wurden auch tagsüber bewacht und nachts in die Ställe geholt. Heute gelten weidende Pferde, Kühe, Schafe und Ziegen als erwünschte Form der Tierhaltung und geradezu als Musterbild einer intakten Kulturlandschaft. Da kann man nicht so tun, als ob der Wolf nur mal kurz weg war und Wölfe wieder unproblematisch in unsere zehnmal so dicht besiedelte Landschaft passen. Weiterlesen

Zwischen den Stühlen

Screenshot vom 12.04.2016

Screenshot vom 12.04.2016

Von Volker Seifert

Am 11.04.2016 wurde auf der Plattform outfox-world.de ein Beitrag unter dem Pseudonym Franziskus Cebulon veröffentlich. In dem Artikel „Rohe-Rücktritt: Symptom für Probleme der Rüdemänner„ (den Sie hier nachlesen können) nahm der Autor Stellung zu dem Rücktritt von Werner Rohe als Vorsitzender der Jagdkynologischen Vereinigung NRW und diagnostizierte darin ein Zeichen für grundsätzliche Schwierigkeiten im Jagdgebrauchshundewesen.

M.E. Kann dieser Beitrag nicht unwidersprochen bleiben da er einige falsche Annahmen vorraussetzt und dadurch unweigerlich zu falschen Schlüssen führt. Weiterlesen

Umweltministerium legt NRW-Wolfsmanagementplan vor

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 11.04.2016

Sechste Wolfssichtung seit 2009 in NRW im Kreis Paderborn durch DNA-Analyse bestätigt

Über den Umgang mit einzelnen Wölfen informiert ab heute der „Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe“. Dieser Wolfsmanagementplan gibt Auskunft über die rechtliche Situation rund um das Thema Wolf, dokumentiert die bisherige Entwicklung in NRW und zeigt Zuständigkeiten, Handlungsfelder und konkrete Hilfen für Tierhalter im Falle eines Wolfnachweises auf. Weiterlesen