Archiv für den Monat: März 2015

Remmel: „Vereinbarung sichert Wisentprojekt“ Wildschädenfonds eingerichtet – Lenkungsmaßnahmen verabredet

Pressemeldung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26.03.2015

Wildschäden durch Wisente können ab sofort ausgeglichen werden. 50.000 Euro stehen pro Jahr dafür zur Verfügung, unabhängig davon, ob die Tier als herrenlos eingestuft werden oder nicht. „Wir haben eine Lösung gefunden, die das Wisent-Projekt auf eine sichere und zukunftsfähige Grundlage stellt“, erklärte Umweltminister Johannes Remmel. „Artenschutz und Artenvielfalt sind hohe Güter, die es zu schützen gilt. Wenn Schäden entstehen, in diesem Fall durch Wisente, ist nun auch eine Entschädigung sichergestellt.“ So werden mögliche Wildschäden wie geschälte Bäume in den privaten Wäldern des Streifgebietes der Wisente künftig vom Trägerverein Wisent-Welt-Wittgenstein, der Wittgenstein-Berleburg`schen Rentkammer, dem Kreis Siegen-Wittgenstein, dem WWF und dem Land gemeinsam getragen. In drei Jahren soll überprüft werden, ob der Betrag für den Ausgleich von möglichen Schäden ausreichend ist. Derzeit wird davon ausgegangen, dass jährlich etwa 10.000 Euro an Schäden pro Jahr anfallen könnten. Weiterlesen

Für Hege, Waidgerechtigkeit, Artenschutz und Eigentum

Pressemitteilung der NRW-CDU-Landtagsfraktion vom 19.03.2015

CDU legt eigenen Entwurf zur Änderung des Landesjagdgesetzes vor

„Für uns steht die Hegeleistung der Jäger im Vordergrund. Sie ist Verpflichtung und für das Gleichgewicht in der Natur unverzichtbar“, erklärt Rainer Deppe, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen. Deshalb steht die Hege ganz vorne im Gesetzentwurf der CDU: „Ziel dieses Gesetzes ist die Verwirklichung einer an der Hegeverantwortung des § 1 Abs. 2 BJagdG ausgerichteten Jagd, die artenreiche Wildbestände nachhaltig und tierschutzgerecht nutzt.“ (§ 1 Abs. 2)

In insgesamt 86 Änderungsanträgen macht die CDU ihre Alternativen zum rot-grünen Bevormundungsgesetz deutlich. Sie sind an naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet und nehmen die Praxiserfahrungen aus der Jagd in das Gesetz auf. Weiterlesen

Sind unsere Verbands-Prüfungen noch zeitgemäß?

Von Bernd Krewer

oder

Welche Eigenschaften unserer Jagdhunde brauchen wir im heutigen Jagdbetrieb?

Winfried Edelmann

Winfried Edelmann

Alle Jahre wieder berät und beschließt der Verbandstag des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV) in Fulda redaktionelle und manchmal auch materielle Änderungen in den Prüfungsordnungen des JGHV. Und nur diese sind in dieser Betrachtung gemeint, nicht die oft sehr auf die jeweilige(n) Rasse(n) fokussierten Prüfungsordnungen der Nicht-Vorstehhund-Zuchtvereine.

Auf den Verbandsjugend- und Verbandsherbstzucht-Prüfungen (VJP und HZP) sollen die ererbten und nur wenig durch den Führer beeinflussten Anlagen festgestellt werden. Die Ergebnisse erlauben Rückschlüsse auf den Erbwert der Eltern und damit auch den Zuchtwert des geprüften Hundes. Feld (und Wasser) ist dabei die Bühne und am darin beheimateten Niederwild sollen die Hunde ihre ererbten Anlagen zeigen. Weiterlesen

Mangelnde Öffentlichkeitsarbeit und deren Konsequenzen

Von Joachim Orbach

Kommen wir ohne eine ansprechende Präsentation im Internet aus?

Bekanntlich sind die Monate März und April die Zeit der Hauptversammlungen des Jagdgebrauchshundverband (JGHV), der Kreisjägerschaften, der Hegeringen und der Jagdgebrauchshundvereine, auf denen man die eigene Präsentation im Internet einmal diskutieren – um ggf. auch seinen Internetauftritt ändern kann. Hierzu möchte ich zu bedenken geben: 76% der Deutschen benutzen das Internet (2013, Tendenz nach wie vor steigend). Dadurch müssen wir das Internet als das Medium Nummer eins für die Meinungsbildung der Bevölkerung und somit für unsere Öffentlichkeitsarbeit ansehen.Wenn wir diese Entwicklung keine Beachtung schenken oder sie auch nur Vernachlässigen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die gesellschaftliche Deutungshoheit über jagdliche oder jagdgebrauchshunde Themen von Einrichtungen oder Organisationen übernommen wird, welches das letztlich in jagdfeindliche Gesetze mündet, wie wir gerade in Baden-Württemberg und NRW sehen müssen. Weiterlesen