Archiv für den Monat: Dezember 2014

Jagd weiter positiv im TV

Von Frank Martini

Auch in der Vorweihnachtszeit war das Thema Jagd in NRW weiter positiv im WDR-Fernsehen besetzt. In seiner Sendung „Der Vorkoster“ vom 19. Dezember widmete der Kölner Sender dem Thema Wildfleisch eine dreiviertel Stunde Sendezeit.

Alles ums Wildfleisch - ein Thema für den Vorkoster. (Bild: Screenshot WDR-Mediathek)

Alles ums Wildfleisch – ein Thema für den Vorkoster. (Bild: Screenshot WDR-Mediathek)

Unterstützt von einer Ökotrophologin, einem lebensmittelchemischen Untersuchungsinstitut sowie dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wollte WDR-Vorkoster Björn Freitag alles über weihnachtliche Wildbraten herausbekommen. Weiterlesen

Was Jäger jetzt tun können – Interview

Von Frank Martini und Volker Seifert

Erst kürzlich hatte Rainer Deppe, CDU-MdL, mit einer Fraktionskollegin eine kleine Anfrage zur Jagdrechtsnovelle ins Parlament eingebracht (wir berichteten). Er beobachtet das Verfahren kritisch und warnt die Jäger. Auch davor, die Flinten nun vorschnell ins Korn zu werfen.

Denn mit der richtigen Strategie und vereinter Stimme sieht der erfahrene Parlamentarier durchaus gute Chancen,

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Neue Petition: Arnsberger Jäger wollen Sikawild erhalten

Von Frank Martini

Die „Hegegemeinschaft Arnsberger Wald“ hat heute eine Petition zum Erhalt des Sikawildes im Sauerland im Internet veröffentlicht. Der geänderte Gesetzentwurf für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW sehe eine Ausrottung der mehr als seit 120 Jahren im Arnsberger Wald heimischen Schalenwildart vor. Dagegen haben die Initiatoren der Petition nun eine Unterschriftensammlung gestartet.

Ruft zur Stimmabgabe im Internet auf - die Hegegemeinschaft Arnsberger Wald. (Bild: Screenshot openPetition)

Ruft zur Stimmabgabe im Internet auf – die Hegegemeinschaft Arnsberger Wald. (Bild: Screenshot openPetition)

Offenbar angespornt vom Erfolg Carl-August Schübelers von der Internationalen Gesellschaft Sikawild (IGS) für den Erhalt von Cervus nippon in seiner Heimat, dem Weserbergland, hat nun auch die Hegegemeinschaft Arnsberger Wald die Initiative ergriffen. Auf dem Online-Portal openPetition bittet sie um Unterstützung für den Erhalt des Sikawildes im Sauerland. Weiterlesen

NRW-Jagdgesetz bleibt in den Medien

Von Frank Martini

Der Streit um das geplante ökologische Jagdgesetz bleibt weiterhin im Fokus der Öffentlichkeit. Der Westdeutsche Rundfunk widmet dem Thema am kommenden Donnerstag (18. 12. 2014) um 20.05 Uhr in seiner Sendung „Stadtgespräch“ im WDR 5 erneut eine knappe Stunde Sendezeit.

Aufzeichnung morgen, Sendung am Donnerstag. (Bild: Screenshot WDR)

Aufzeichnung morgen, Sendung am Donnerstag. (Bild: Screenshot WDR)

Das WDR-Format ist ein Talk, bei dem die Moderatoren Beate Kowollik und Klaus Tewes in der kommenden Woche vier Gäste auf den Sender bringen. Neben Umweltminister Johannes Remmel und dem LJV-Justitiar Hans-Jürgen Thies werden zwei weitere Verbände vertreten sein. Für den BUND ist der NRW-Vorsitzende Holger Sticht angekündigt, Max von Elverfeld vertritt die Perspektive der Grundbesitzer des Landes. Weiterlesen

Anfrage der CDU zur geplanten Wiedereinführung der Jagdsteuer in NRW

Von Volker Seifert

Christina Schulze Föcking und Rainer Deppe auf der Jägerdemo am 05.12.2014 vor dem Landtag in Düsseldorf (Foto: Volker Seifert)

Christina Schulze Föcking und Rainer Deppe auf der Jägerdemo am 05.12.2014 vor dem Landtag in Düsseldorf (Foto: Volker Seifert)

CDU-Abgeordnete fordern Klarstellung von der Landesregierung.

Der nun ins Parlament eingebrachte Entwurf eines neuen „Ökologischen Jagdgesetzes“ für Nordrhein-Westfalen wird nicht zu Unrecht von Seiten der ländlichen Verbände heftig kritisiert. Die Kritik bezieht sich hierbei auf den Inhalt der geplanten Gesetzesänderung.  Nachdem das bisherige Verfahren des Umweltministeriums für Unverständnis auch beim großen Koalitionpartner SPD sorgte, so daß der Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Norbert Meesters auf den Regionalkonferenzen wiederholt von „Gesprächsbedarf“ redete, sorgt nun die gesamte Koalition einheitlich für Verwirrung. Weiterlesen

Jäger demonstrieren vor Landesparteirat der Grünen

Von Frank Martini und Volker Seifert

Rund 30 Essener Jäger haben am Sonntag den kleinen Parteitag der Grünen in Mülheim für eine Demonstration gegen das geplante neue NRW-Jagdgesetz genutzt. Nicht als einzige – auch andere Interessengruppen nuzten die Gelegenheit, ihrem Unmut über die grüne Landespolitik Luft zu machen.

Ob G8 oder Gesundheitspolitik, die Grünen sind in NRW nicht nur beim Thema Jagd mit dem  Unmut betroffener Bürger konfrontiert. Dass der allerdings etwas zu ändern vermag, scheint fraglich. Zumindest bei der Jagd, folgt man der Einschätzung Johannes Remmels, Der grüne Landesumweltminister stellte sich in Mülheim dem Gespräch mit Essener Jägern.

Minister Remmel im Interview auf Jagdwissen TV.

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Landesjagdgesetz NRW: Demos an Rhein und Ruhr

Von Frank Martini

Die Jäger in NRW wollen am Wochenende gegen den Jagdgesetzentwurf der Landesregierung demonstrieren. Die Kreisjägerschaft Düsseldorf und Mettmann hat für den heutigen Freitag um 9.30 Uhr zu einer Versammlung vor dem Landtagsgebäude aufgerufen und die Teilnehmer um Anmeldung bei der Besucherverwaltung des Landtags gebeten. Um 13.00 Uhr wollen die Düsseldorfer Initiatoren gemeinsam mit dem LJV-Präsidenten Ralph Müller-Schallenberg in den Landtag gehen. Eine halbe Stunde später will das Plenum erstmals den geänderten Entwurf des Kabinetts Kraft in öffentlicher Sitzung beraten.

Zuletzt vor drei Jahren - Jäger demonstrieren vor dem Düsseldorfer Landtag. (Foto: F. Martini)

Zuletzt vor drei Jahren – Jäger demonstrieren vor dem Düsseldorfer Landtag. (Foto: F. Martini)

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Düsseldorfer Landtag berät Entwurf des Jagdgesetzes

Von Frank Martini

Der Landtag in Düsseldorf will heute (05. 12. 2014) erstmals über den geänderten Kabinettsentwurf zum geplanten ökologischen Jagdgesetz beraten. Die Kreisjägerschaft der Landeshauptstadt hat deswegen zu einer örtlichen Demonstration um 9:30 Uhr vor dem Landtag aufgerufen.

(Foto: www.landtag.nrw.de)

(Foto: www.landtag.nrw.de)

Im Anschluss an die für eine Stunde vor dem Landtag geplante Demonstration wollen die Kreisgruppen-Mitglieder von 13:00 Uhr an die öffentliche Landtagsdebatte als Zuschauer im Plenarsaal verfolgen. Die Beratung des Gesetzentwurfs, die für die Zeit zwischen 13:35 und 14:05 Uhr vorgesehen ist, kann im Internet auch per Livestream verfolgt werden. Weiterlesen

Wer vertritt die Interessen des Jagdgebrauchshundwesens?

Von Tobias Paulsen

Tobias Paulsen

Tobias Paulsen

Als ich den jüngsten Rheinisch-Westfälischen Jäger las, traute ich meiner Wahrnehmung nicht. Ich las noch einmal und noch einmal, aber das Bild wollte nicht weichen. Auf neun Seiten dieser LJV-Verbandszeitschrift klagte der Landesjagdverband über die Absicht der Regierung, die Kirrmengen zu halbieren, Fütterungen außerhalb der Notzeit zu verbieten, bleifreie Munition vorzuschreiben usw. usw. Neun Seiten lang! Dann zählte ich nach: Ganze drei Zeilen war das Jagdgebrauchshundwesen dem LJV wert. Drei Zeilen!

Und gerade für das Jagdgebrauchshundwesen und damit den Tierschutz geht es um sehr viel.
Künftig sollen die Hunde nur noch an gesunden Enten üben dürfen. Toll, dann werden Sie wohl lernen, in der Nachbarschaft des Landtags am Rhein die gesunden Enten zu jagen. Künftig soll es keine Baujagd mehr geben. Und eine Duftspur soll den Schliefenfuchs ersetzen.
Seit drei Jahren wird über das neue Jagdgesetz in NRW diskutiert. Wer vertritt dabei die Interessen des Jagdgebrauchshundwesens? Der LJV? Die Jagdkynologische Arbeitsgemeinschaft? Der JGHV? Niemand? Weiterlesen

Jäger im Tiefschlaf?

Von Frank Martini

Nun sind sie vorbei, die schönen Regionalkonferenzen. Richtig Stimmung war da! Selbst wenn man mit den offiziellen Zahlen des LJV vorsichtig umgeht – knapp 20 Prozent der organisierten NRW-Jäger waren auf einer der fünf Veranstaltungen ihres LJV erschienen.

Die Positionen der Jäger ließen dort nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig. Und das Echo in den Medien war über Wochen überbordend. Nicht nur quantitativ, es war auch überbordend gut! Was der LJV da an Mobilisierungs-Kraftakt auf die Beine gestellt und an zunehmender Offensivität geboten hat, war beachtlich. Da muss in der Rückschau die Frage erlaubt sein: Haben wir das verdient? Und haben die Verbandsoberen uns verdient?

Ich gehöre bekanntermaßen nicht zu denen, die LJV-Positionen mit päpstlichen Botschaften verwechseln und bin nicht für eine unkritische Haltung bekannt. Vielleicht bin ich auch deswegen kein allzu häufiger Besucher der LJV-Homepage. Neulich war ich es, weil ich an der Online-Abstimmung gegen das neue ökologische Jagdgesetz teilnehmen wollte, von der ich gehört hatte.

Jetzt wirklich nicht mehr zu übersehen - die Aufforderung zum Mitzeichnen. (Foto: Screenshot LJV-Homepage)

Jetzt wirklich nicht mehr zu übersehen – die Aufforderung zum Mitzeichnen. (Foto: Screenshot LJV-Homepage)

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