Archiv für den Monat: August 2014

Beispiele einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit, Teil III

Von Volker Seifert

Screenshot vom 29.08.2014

Screenshot vom 29.08.2014

Jagdrevier Bruchtorf-Ost

Ein sensibler Bereich der Öffentlichkeitsarbeit bildet die Begegnung mit anderen Naturfreunden im Revier. Viele Revierinhaber oder Jagdgäste treten da Reitern, Joggern oder Hundefreunden reserviert bis unfreundlich entgegen. Das kann sogar bis zu einem Auftritt in Gutsherrenart mit Geschrei, Beschimpfungen und Bedrohungen ausarten. Weiterlesen

1. Artenreich in Dornbirn: Vierländermesse vereint Forst, Jagd, Fischerei und den Lebensraum Vorarlberg

Von Volker Seifert

Der Lebensraum Vorarlberg ist ein zentrales Thema auf der 1. Artenreich (Copyright: Messe Dornbirn)

Der Lebensraum Vorarlberg ist ein zentrales Thema auf der 1. Artenreich (Copyright: Messe Dornbirn)

Erstmalig findet vom 05. – 07. September 2014 in Dornbirn mit der „Artenreich“ eine Vierländermesse für Forst, Jagd und Fischerei im Vorarlberg statt.

Neben Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen werden neueste Produkte gezeigt. Zahlreiche Institutionen bieten Informationen zum Lebensraum Vorarlberg im Spannungsfeld von Wald, Wild und Wasser.

Mit Forst, Jagd und Fischerei zeigt die Artenreich drei Bereiche, die eines gemeinsam haben: Die Nähe und die Verbundenheit zur Natur. Weiterlesen

Beispiele einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit, Teil II

Von Volker Seifert

Jagdrevier Großsachsenheim

Screenshot vom 28.08.2014

Screenshot vom 28.08.2014

Was treiben die Jäger eigentlich in ihren Revieren? Das fragen sich viele Nicht-Jäger. Und einige Seiten im Internet versuchen diese Frage offen und unvoreingenommen zu beantworten

Gelungen ist dies dem Jagdpächter Uli Wanderer und dem Jagdaufseher Stefan >Fex< Ott mit der Webseite „Jagdrevier Großsachsenheim“. Seit Herbst 2012 werden dort, in erfrischend lockerer Art das Revier und die damit verbundenen zwei- und vierbeinigen Akteure vorgestellt, die mit dem Revier verbundenen Arbeiten beschrieben und scheinbar ganz nebenbei alle Themen der Jagd aufgegriffen und erläutert. Weiterlesen

Beispiele einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit, Teil I

Von Volker Seifert

Heute möchte ich eine Reihe beginnen, bei der in loser Folge private und verbandsseitige Initiativen, seien es nun Pressemitteilungen, Webseiten oder Aktionen, beispielhaft für eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd dargestellt werden.

Das soll zum Einen Aufmerksamkeit auf diese Projekte lenken und zum Anderen Anregung sein vergleichbares umzusetzen.

Screeshoot der Seite vom 25.08.2014

Screeshoot der Seite vom 25.08.2014

Beginnen möchte ich diese Reihe mit einer Internetseite, die bereits seit zwei Jahren Online ist und auf der der Betreiber Kai Freter sich der Frage widmet:

Warum wir Jagen!

Wie kann man nur Tiere töten?

Mit dieser Frage, mit wohl alle Jäger mehr oder weniger freundlich und interessiert konfrontiert worden sind, beginnt Kai Freter auf seiner seit September 2012 online stehenden Internetseite „www.warum-wir-jagen.de“ und skizziert im folgenden einen fiktiven Dialog über die Gründe Rechtfertigung und Notwendigkeit der Jagd. Weiterlesen

Raue Gesellen mit feiner Nase im Oberbergischen

Pressemeldung des JGV „Oberbergische Jäger“ e.V. vom 25.08.2014

34. Verbandsschweißprüfung „Bergisches Land“

Kein Hundesport, sondern Bewehrung für die harte Praxis. Dies durften am 23.8.2014 fünf Hundeführer mit ihren vierläufigen Jagdhelfern um Engelskirchen unter Beweis stellen.

Foto: Joachim Orbach

Foto: Joachim Orbach

Aus ethischer Einstellung dem Wild gegenüber erkannten in Deutschland beherzte und weitsichtige Jäger schon sehr früh, das zur erschwerten Nachsuchenarbeit entsprechend ausgebildete und geprüfte Jagdhunde erforderlich sind, um später in der Praxis durch Unfälle oder durch Schussverletzungen verletztes Wild zu finden. Das führte denn auch im Jahre 1961 zur Anerkennung der erschwerten Schweißprüfung als Verbandsprüfung durch Weiterlesen

Hobbyjagd?

Von Manfred Nolting

Die so genannte „Hobby“- Jagd – einmal aus volkswirtschaftlicher Sicht gesehen

Dass gejagt werden muss und dass man das ohne irgendwelche negativen Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Wildbestände (im Gegenteil!) auch kann, dieser Verdacht schleicht sich auch bei tief durchgefärbten GRÜNEN nach vielen Jahren der mehr und mehr zerbröselnden Realitätsverweigerung langsam ein, und selbst die härtesten Betonköpfe bei NABU, BUND usw. können es nicht mehr völlig abstreiten. Nun hat man aber den Marsch durch die Institutionen begonnen mit der Forderung, die Jagd abzuschaffen, und niemand lässt sich gern vorwerfen, dass man seine „Karriere“ mit völlig realitätsfernen Vorstellungen begonnen hat. Noch problematischer wäre es, die 180°- Wende plausibel zu erklären, ließe man alles so, wie es sich viele Jahre lang bewährt hat. Also muss eine einigermaßen nachvollziehbare Krücke, sprich Erklärung her. Krücken, vor allem politische Krücken, sind in der Regel teuer. Was, wenn man Mitglied in irgendeiner Regierungskoalition ist, überhaupt kein Problem ist, weil man ja auf satt gefüllte Steuertöpfe zurückgreifen kann, da tun sich wunderbare Welten auf. Weiterlesen

Schnappsideen im Namen des Tierschutz

Von Claudia Wilms

Der schier grenzenlose Ideenreichtum der durchaus umstrittenen Tierschutzorganisation PETA und ihre Methoden

Dieser Tage ist es eine Kampagne gegen Imker, die die armen Bienen in „Massentierhaltung“ halten, und Anzeigen gegen 1000 Hobbyangler. Vor zwei Jahren war es das Kultgetränk mit dem Hirschgeweih.
Leider ist es häufig aufwändig, die die wilden Thesen der Tierschützer zu entkräften.

Dass Prominente Vereine mit Extremmeinungen unterstützen, soll vorkommen. Dass sie die Extremmeinung teilen, heißt aber nicht, dass die herangezogenen Thesen zutreffend wären. Aber irren ist menschlich und bisweilen kann es sogar lustig werden. Wäre es nicht so traurig, dass man dem, und jegliches Sachargument entbehrend, wieder ein Forum geboten hat.

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