Archiv für den Monat: Oktober 2013

VSwP „Pfälzerwald“

Von René-Roger Kirsch

Paul Obermeyer und Dr. Carl Tabel anlässlich der VSwP 1978

Paul Obermeyer (l.) und Dr. Carl Tabel (r.) anlässlich der VSwP 1978

Die VSwPPfälzerwald“ – gehört wie „Sachsenwald“, „Hoherodskopf“ und „Elm“ zu den sogenannten klassischen Verbandsschweißprüfungen, weil im Vorfeld der genannten Prüfungen diverse Versuche zur Etablierung einer anspruchsvollen Schweißprüfungs-Ordnung des JGHV angestellt wurden. Führende Jagdkynologen wie Konrad Andreas, Werner Stölter, Dr. Carl Tabel und Dr. Wolfgang Uter waren an den Initiativen maßgeblich beteiligt. Die Versuchs-Ergebnisse sowie die Erfahrungen aus den „Erschwerten Schweißprüfungen“ (im Pfälzerwald seit 1956) führten zur Vorlage für die beschlussfassende Hauptversammlung des JGHV und schließlich zur Verbandsschweiß-Prüfungsordnung 1961.

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Die Ausbildung unserer Jagdhunde in Kursen und Lehrgängen

Ein Interview mit Uwe Tabel

Von Joachim Orbach

Uwe Tabel

Uwe Tabel

Wenn man von Lehrgängen und Kursen im Jagdgebrauchshundwesen spricht, kommt man  an dem Namen von Franz Strasmann als Pionier der Abrichtelehrgänge nicht vorbei. Er war es, der im Jahre 1936 den ersten offiziellen Abrichte- und Führerlehrgang in seinem Jagdgebrauchshundverein „ Bergisch Land“ einführte. Später war es denn u. a. Altmeister Dr. Carl Tabel der sich in der Praxis, Vorträgen und der Fachliteratur für diese Lehrgänge einsetzte. In die Fußstapfen des Vaters traten denn auch schon früh seinen beiden Söhne Uwe und Jörg. Bedingt durch die langjährige Erfahrung mit diversen jagdkynologischen Lehrgängen, eigene Erkenntnisse und die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Jagdgebrauchshundwesen von Uwe Tabel hat Joachim Orbach mit ihm ein Interview geführt. Weiterlesen

Fuchsbejagung durch Baujagd ist unverzichtbar

Von Joachim Orbach

Foto: Georg Uphues

Foto: Georg Uphues

Genau wie in früherer Zeit werden in der heutigen Zeit auch Füchse noch wegen des Balges und der Niederwildhege bejagt, aber auch andere Gründe spielen eine große Rolle. Einmal ist eine Regulierung der gebietsweise stark überhöhten Fuchsbesätze aus ökologischen Gründen in unserer gewachsenen Kulturlandschaft unabdingbar, und dann spielt die Bekämpfung von Seuchen in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dieser Tatsache sollte sich auch jeder Politiker bewusst sein, der verantwortungsbewusst in der Jagdgesetzgebung handelt. Mit steigenden Fuchsbesätzen wachsen nämlich die Gefahren von Seuchen wie Räude, Aujeszkysche Krankheit, Staupe, Fuchsenzophalitis, Fuchsbandwurm und in der Vergangenheit auch der Tollwut. Aber auch im Sinne der Erhaltung der Artenvielfalt in Wald und Feld ist es heute dringender denn je angesagt, den ausgesprochenen Weiterlesen